Arbeitshilfe

Empfehlungen zur zielgenauen Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets

Ein Erwachsener gibt einem Kind einzelne Geldmünzen in die Hand
Bild: rawpixel.com

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat aktualisierte Empfehlungen zu Bildungs- und Teilhabeleistungen für benachteiligte Kinder als Arbeitshilfe für Leistungsträger veröffentlicht. Das Wichtigste sei, dass die Leistungen bei den Kindern und Jugendlichen tatsächlich ankommen.

Die umfangreiche Arbeitshilfe bereitet die neuen Regelungen des Starke-Familien-Gesetzes, Hinweise aus der Praxis sowie die aktuelle Rechtsprechung zu dieser Materie anschaulich für die umsetzenden Behörden auf. Sie macht auf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern, Schulen und allen Akteuren der Kinder- und Jugendhilfe aufmerksam und weist darauf hin, dass eine digitale Ausstattung zeitnah und wirksam gesichert werden muss, damit Teilhabe gelingt.

„Das Bildungs- und Teilhabepaket soll Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien ermöglichen, die Lern- und Freizeitangebote in Anspruch zu nehmen, die sie für ein gutes Aufwachsen in unserer Gesellschaft brauchen“, sagt Michael Löher, Vorstand des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. „Das Wichtigste dabei ist, dass die Leistungen bei den Kindern und Jugendlichen tatsächlich ankommen.“

Deshalb empfiehlt der Deutsche Verein, dass die Verwaltungen aktiv auf Eltern und Kinder zugehen sollen und durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit auf die Möglichkeiten des Bildungspakets für benachteiligte Kinder und Jugendliche hinweisen.

Die Stellungnahme „Vierte Empfehlungen des Deutschen Vereins zur Umsetzung der Leistungen für Bildung und Teilhabe“ (PDF, 440 KB) steht auf der Webseite des Deutschen Vereins zum Download zur Verfügung.

Quelle: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. vom 07.12.2020

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