Qualifizierung / Kindertagesbetreuung

Aufstiegs-BAföG: Aufstiegsfortbildung vermehrt auch in sozialen Berufen

Etikett mit Aufschrift "BAFöG" liegt auf Terminplaner
Bild: © Christian Jung - Fotolia.com

Insgesamt wurden im Jahr 2016 rund 162.000 Personen mit Aufstiegs-BAföG gefördert. Vermehrt nutzen auch Fachkräfte der sozialen Arbeit das Instrument der beruflichen Aufstiegsfortbildung. So ist allein im Kita-Bereich die Zahl der Geförderten um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Bundesbildungsministerin Wanka äußerte sich zur am 07. Juli 2017 veröffentlichten AFBG-Bundesstatistik 2016 zum neuen Aufstiegs-BAföG: 

„Die Trendwende ist geschafft. Berufliche Aufsteigerinnen und Aufsteiger nehmen das neue Aufstiegs-BAföG verstärkt in Anspruch. Mit der Novelle des AFBG und ihren Verbesserungen in allen Bereichen haben wir ein modernes und attraktives Förderangebot für Berufsbildungskarrieren geschaffen. Es freut mich besonders, dass auch vermehrt Menschen in sozialen Berufen das Aufstiegs-BAföG nutzen. So ist alleine die Zahl der geförderten Erzieherinnen und Erzieher um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf über 17.000 Geförderte gestiegen.“

Hintergrund

Das Statistische Bundesamt hat am 07.07.2017 die AFBG-Statistik zum neuen Aufstiegs-BAföG für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die Förderleistung ist 2016 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 Prozent auf rd. 576 Mio. Euro angestiegen. Der 2015 zu verzeichnende Rückgang um fast 6 Prozent bei den AFBG-Geförderten ist mit der Novelle des Gesetzes und dem neuen Aufstiegs-BAföG vom 01. August 2016 gestoppt worden Die Zahlen steigen wieder. 2016 wurden insgesamt erneut rund 162.000 Personen mit Aufstiegs-BAföG gefördert.

Seit Bestehen des AFBG (1996) konnten über 2,0 Millionen berufliche Aufstiege zu Führungskräften, Mittelständlern und Ausbildern für Fachkräfte von morgen mit einer Förderleistung von fast 8 Milliarden Euro ermöglicht werden.

Mit dem AFBG werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung finanziell unterstützt.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 07.07.2017 

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