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Qualifizierung

400 Fachkräfte diskutieren Jugendarbeit in Brandenburg

zwei Mikrofone stehen auf einem Tisch
Bild: © pojoslaw- Fotolia.com

Jugendministerin Martina Münch würdigt den 2. Brandenburger Kongress der Jugendarbeit, der am 06. und 07. November 2014 in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) stattfindet, als wichtigen Impuls zur Stärkung der Jugendarbeit im Land.

„Junge Menschen brauchen soziale Kompetenzen, damit sie ihre Potenziale entfalten und zu eigenständigen, solidarischen und toleranten Persönlichkeiten heranwachsen können“, so Münch. „Kindern und Jugendlichen diese sozialen Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben und eine gesellschaftliche Teilhabe zu vermitteln, fordert uns als Eltern ebenso heraus wie als Lehrer, Erzieherin oder Sozialpädagoge. Es gibt nur wenige Arbeitsfelder, die so vielschichtig, abwechslungsreich, herausfordernd und wirkungsvoll sind, wie die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Diese bunte Vielfalt zeigt sich auch beim diesjährigen Kongress der Jugendarbeit. Ich wünsche den Veranstaltern und Teilnehmern spannende Diskussionen und Anregungen.“

Auf dem 2. Brandenburger Kongress der Jugendarbeit diskutieren mehr als 400 sozialpädagogische Fachkräfte – darunter Jugend- und Jugendsozialarbeiter, Streetworker, Jugendschützer, Kulturarbeiter und Jugendberater – unter dem Motto „Identität.en“ zwei Tage lang über Ideen und Konzepte sowie die sozialpolitische Verortung der Jugend- und Jugendsozialarbeit. Ziel ist es, neben dem fachlichen Austausch die Vielfalt und Pluralität der Jugend- und Jugendsozialarbeit im Land Brandenburg aufzuzeigen und sie im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Erwartungen und Interessenvertretung für junge Menschen zu stärken sowie den Fachkräften neue Impulse für ihre Arbeit im Land Brandenburg zu geben.

Rund 60 Fachforen, Vorträge, Workshops und Projektpräsentationen widmen sich Themen wie „Hierbleiber gesucht!“, „Jugend auf dem Land – abgehängt und ausgegrenzt?“, „Grenzenloses Engagement? Ehrenamt in Brandenburg“, „Identitäts-Management in Zeiten globaler Überwachung – Für eine Medienbildung der Aufklärung“, „Behinderung und Inklusion im nationalen und internationalen Vergleich“, „Verführung von Rechts – Wehrlose Jugendarbeit?“, „'Die da oben verstehen!' Mitwirkung mit Wirkung – Kurzfilme der politischen Bildung von Jugendlichen für Jugendliche“ oder „90 Minuten für sexuelle Vielfalt in der Jugendarbeit“.

Der Kongress wird vom Jugendministerium des Landes Brandenburg gefördert und zusammen mit dem Landesjugendring Brandenburg (LJR), dem Sozialpädagogischem Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB), dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der Stadt Senftenberg und der Stiftung des Sozialpädagogischen Instituts (SPI) Niederlassung Brandenburg ausgerichtet.  

Mehr Informationen unter: www.grenzenlosejugend.de

Quelle: Brandenburgisches Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS)

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