Nachhaltigkeit / Ganztagsbildung

StartGreen@School: Schüler engagieren sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

"Go Green" steht auf einem Zettel geschrieben, der an einem Blatt befestigt ist.
Bild: © Stauke - Fotolia.com

Im Rahmen des Bildungsprojektes StartGreen@School zeichnete das Bundesumweltministerium insgesamt drei Schulen für ihren Einsatz für Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus. Das Projekt unterstützt die Gründung nachhaltiger „Schülerfirmen“ und wird über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums mit einer Summe von 940.000 Euro gefördert. Schülerinnen und Schüler erleben konkret, wie sie innovative Klimaschutzprojekte und Gründungsideen verbinden und verwirklichen und so ihr unmittelbares Lebensumfeld partizipativ mitgestalten können.

Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium zeichnete am 27.02.2019 Schulen mit herausragenden „Schülerfirmen“ für ihren Einsatz für Nachhaltigkeit und Klimaschutz aus. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen des Bildungsprojektes StartGreen@School. Rita Schwarzelühr-Sutter übergibt Urkunden an drei Schulen in Berlin, Hamburg und Frankfurt/Oder für erfolgreiche „Schülerfirmen“.

Nachhaltigkeit und erfolgreiches Wirtschaften passen zusammen

Rita Schwarzelühr-Sutter: „Die Gründung einer Schülerfirma zeugt von Engagement und Verantwortung bei den Schülerinnen und Schülern, und ist für sie eine wertvolle Erfahrung und Vorbereitung auf das spätere Berufsleben. Wenn diese Schülerfirmen dann auch noch das Klima und die Umwelt schützen, gibt es dabei nur Gewinner. Die jungen Menschen werden zu wichtigen Multiplikatoren und lernen ganz praktisch, wie Nachhaltigkeit und erfolgreiches Wirtschaften zusammenpassen."

Die Auszeichnung und Urkundenübergabe findet am 27. Februar 2019 auf der 9. Internationalen Schülerfirmenmesse statt. Folgende Schulen und Projekte werden ausgezeichnet:

  • Die Johannes-Schule-Berlin, mit der Firma ArtisFeria, die im Pausenverkauf Fairtrade Produkte, Snacks und Kaffee sowie Kakao aus peruanischen Fairtrade-Kooperativen anbietet
  • Die Stadtteilschule Walddörfer in Hamburg mit der Schülerfirma „Das grüne Kollektiv“, die in einer kooperierenden Naturschule im Unterricht gezogene Pflanzen und dort herstellte landwirtschaftliche Produkte verkaufen
  • Das Konrad-Wachsmann-Oberstufenzentrum in Frankfurt/Oder mit der Schülerfirma X-Mix, die als Pausenverpflegung Smoothies und Suppen anbietet

Bei den Schülerfirmen handelt es sich um keine realen Wirtschaftsunternehmen, sondern um Schulprojekte, die Einblicke in das Berufsleben geben. Pädagogisches Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, selbständig zu planen, zu produzieren und die erstellten Produkte gleichzeitig zu verkaufen oder auch Dienstleistungen anzubieten.

Informationen zum Projekt „StartGreen@School“

Das durch die nationale Klimaschutzinitiative geförderte Projekt StartGreen@School wurde 2017 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die deutsche UNESCO-Kommission als eine „herausragende“ Bildungsinitiative ausgezeichnet.

Durch die Angebote von StartGreen@School können die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler erleben, wie sie innovative Klimaschutzprojekte und Gründungsideen verbinden und verwirklichen und so ihr unmittelbares Lebensumfeld partizipativ mitgestalten können. Durch konkretes Handeln erfahren sie zudem ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit. Sie lernen dabei, dass sie einen Beitrag zur Transformation der Wirtschaft leisten und somit zum Erreichen der Klimaschutzziele beitragen können. Durch Vernetzung werden junge Menschen motiviert, nach der Schulzeit ein nachhaltig wirtschaftendes Unternehmen zu gründen.

StartGreen@School ist ein Verbundprojekt, an dem neben UnternehmensGrün e. V. (Verbundleitung) das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit, das Institut Futur der FU Berlin sowie BildungsCent e.V. beteiligt sind. Es läuft noch bis zum 30. September 2019. Weitere Informationen: www.start-green.net

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 27.02.2019