„Save Climate Bites"

Save the Children mit neuem Videoformat gegen die Klimakrise

Vier Kinder mit bunten Regenponchos und Gummistiefeln rennen einen Weg entlang
Bild: Vitolda Klein - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Die UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow war eine der letzten Gelegenheiten der Weltgemeinschaft, den Klimanotstand unter Kontrolle zu bringen und die steigenden Temperaturen zu stabilisieren. Die zahllosen brennenden Fragen rund um die eskalierende Klimakrise greift Save the Children in einem neuen Videoformat, den „Save Climate Bites”, zusammen mit der TV-Wetterexpertin und Moderatorin Claudia Kleinert auf und beleuchtet die Folgen für Kinder.

Seit Juni ist die beliebte Wetterexpertin, bekannt als Buchautorin und aus dem ARD-Fernsehprogramm, Botschafterin für Save the Children. In ihrer neuen Rolle wird Kleinert Moderationen für die Kinderrechtsorganisation übernehmen, Spendenaktionen unterstützen und sich für die Interessen der verletzlichsten Kinder einsetzen, besonders jenen über 700 Millionen Kindern, die schon heute unter der Klimakrise leiden.  

Online-Gesprächsreihe „Save Climate Bites“

Ein Markenzeichen der Zusammenarbeit zwischen Claudia Kleinert und Save the Children ist die kommende Online-Gesprächsreihe „Save Climate Bites“, die mit der Ausstrahlung des Trailers auf Twitter, LinkedIn und Youtube startet. Anlässlich klimabedingter humanitärer Notlagen wird Kleinert künftig im Gespräch mit der Klimasprecherin von Save the Children, Kommunikationsleiterin Martina Dase, die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Extremwetterereignissen und Klimawandel verständlich erklären.   

„Klimabedingte Wetterextreme treten immer häufiger auf, wir beobachten das weltweit und haben es bei den Überflutungen in Deutschland auch hierzulande hautnah erlebt. Wir müssen uns klarmachen, dass jede klimatische Katastrophe Kinder und Heranwachsende am meisten betrifft“, sagt Claudia Kleinert. „Überflutungen, Dürren und Stürme bringen immer öfter Wassermangel und Krankheiten, Hunger und Fluchtbewegungen mit sich. Die Zukunft aller Kinder liegt in unseren Händen. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, hier auch selbst einen Beitrag zu leisten.“

Blick in die Klima-Zukunft

Um den Anspruch der Kinder auf ihre in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Rechte gerade angesichts der gravierenden Auswirkungen des Klimawandels einzulösen, forderte Save the Children von den Vertragsstaaten der COP26, ambitionierte Ergebnisse zu liefern und Kinder in den Mittelpunkt aller Entscheidungen zu stellen. Save the Children war vor Ort in Glasgow, um dort die Kinderaktivisten zu unterstützen und Lobbyarbeit für Kinder zu machen.

In den „Save Climate Bites“ blickt Save the Children Deutschland in die Klima-Zukunft und klärt mit Claudia Kleinert zusammen auf, weshalb Wetterextreme zunehmen und was wir dagegen unternehmen können.  

„Der Entwurf zur Abschlusserklärung der COP26 hat uns sehr enttäuscht, er enthält nicht entfernt die Vereinbarungen, die wir für nötig halten. Erwachsene verantworten die Klimakrise, Kinder zahlen den Preis. In dem siebenseitigen Entwurf steht dazu nahezu nichts. Seit unserem Report „Born Into The Climate Crisis” mit der Freien Universität Brüssel, dem Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung PIK und anderen Partnern wissen wir, was auf Kinder zukommt. Gerade die Kinder in den ärmeren Ländern werden zu ihren Lebzeiten ein Vielfaches der Wetterextreme und Klimafolgen auszuhalten haben als wir Erwachsenen heute. Noch haben wir die Hoffnung, dass die Abschlusserklärung ein starkes Bekenntnis zum Schutz der Rechte der Kinder enthalten wird. Dafür setzen wir uns bis zur letzten Minute ein”, sagt Martina Dase von Save the Children. 

Der Trailer der „Climate Bites" ist online im Youtube-Kanal von Save the Children zu sehen.

Quelle: Save the Children Deutschland e.V. vom 12.11.2021

Info-Pool