Nachhaltigkeit / Kinder- und Jugendpolitik

„Landkarte des guten Lebens“: Junge Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Die Teilnehmenden der Jugendkonferenz mit der "Landkarte des guten Lebens und Bundesumweltministerin Hendricks im Foyer des Bundesumweltministeriums.
Bild: © BMUB/Sascha Hilgers Bundesumweltministerin Hendricks mit den Teilnehmenden der Jugendkonferenz.

Eine „Landkarte des guten Lebens“ überreichten die Teilnehmenden des Jugendgipfels an Bundesumweltministerin Hendricks. Unter dem Motto „Junge Ideen für ein gutes Leben“ diskutierten 60 Jugendliche über globale Zukunftsthemen und Fragen eines nachhaltigen Alltag. Der Jugendgipfel ist Teil des ESF-Programms „Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BBNE).

Insgesamt 60 Jugendliche haben ihre Anregungen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit am 27.02.2018 an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht. Drei Tage lang hatten sich die 14- bis 18-Jährigen zu einem Jugendgipfel in Berlin getroffen. Unter dem Motto „Junge Ideen für ein gutes Leben“ beschäftigten sie sich mit globalen Zukunftsthemen, mit Nachhaltigkeit im alltäglichen Leben und der nachhaltigen Umgestaltung der Arbeitswelt. Die Ergebnisse ihrer Diskussionen, Workshops und Umfragen überreichten sie als „Landkarte des guten Lebens“ an Hendricks.

Hendricks: „Diese Landkarte für ein gutes Leben zeigt einmal mehr, wie wichtig den Jugendlichen eine intakte Umwelt ist. Aber sie wollen Nachhaltigkeit auch in ihrem Alltag und Beruf voranbringen. Dabei sollen Projekte wie dieses helfen.“

Ideen für eine umweltfreundliche und faire Welt

Der Jugendgipfel wird von dem Projekt „mach Grün! Berufe entdecken und gestalten“ ausgerichtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gipfels kommen vor allem aus Schleswig-Holstein, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Auf dem Kongress haben sie sich in Workshops und auf Exkursionen mit vielen Themen beschäftigt und immer auch die Frage gestellt, wie sie ihre Ideen für eine umweltfreundliche und faire Welt konkret umsetzen können.

„mach Grün!“ ist eines von sieben Workcamp-Projekten zu Berufsorientierung und Nachhaltigkeit, die das BMUB im Rahmen der ersten Förderrunde des ESF-Programms „Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung befördern (BBNE)“ aus Bundesmitteln sowie Mitteln des Europäischen Sozialfonds unterstützt. Eine zweite Förderrunde wurde am 18.12.2017 ausgerufen.

Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung

Gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds stellt das BMUB in einem Förderprogramm zu Beruflicher Bildung für nachhaltige Entwicklung noch bis 2021 insgesamt rund 35 Millionen Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen, die Förderrichtlinie sowie FAQ sind auf www.esf.de/bbne abrufbar. Anträge können noch bis 30. April 2018 über das elektronische System ZUWES eingereicht werden. 

Hintergrund

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist Europas wichtigstes Instrument zur Förderung von Beschäftigung und sozialer Integration in Europa. Seit über 55 Jahren verbessert der ESF die Beschäftigungschancen der Menschen in Deutschland und in Europa. Er fördert eine bessere Bildung, unterstützt Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen am Arbeitsmarkt bei. BBNE ist das erste Bundesprogramm in der Geschichte des ESF, das einen Schwerpunkt auf Umwelt- und Klimaschutzaspekte legt.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 27.02.2018

Info-Pool