Weltnaturschutzkongress

Internationales Programm bringt junge Menschen in Marseille zusammen

Ein junger Mann blickt über die Schule zurück über Marseille auf die untergehende Sonne.
Bild: Eddie Junior – unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Die Weltnaturschutzunion IUCN hat in Marseille den Weltnaturschutzkongress veranstaltet. Mit dabei waren dreißig junge Menschen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und anderen französischsprachigen Ländern, die sich im Kampf gegen die globale Erwärmung engagieren. Sie haben sich über bewährte Praktiken in Umweltfragen ausgetauscht und ökologische Themen diskutiert.

Das Deutsch-Französische (DFJW) und das Französisch-Quebecische Jugendwerk (OFQJ) sowie das Internationale Jugendbüro Wallonie-Brüssel (BIJ) haben ihre Kräfte rund um den Weltnaturschutzkongress vereint, um junge Menschen in ihrem Engagement für das Klima zu unterstützen. Die jungen Menschen aus verschiedenen Ländern hatten dabei die Gelegenheit, sich zu drei Themen auszutauschen: Klimawandel, Wasser und Biodiversität.

Durch den Austausch zwischen jungen Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund über ihre jeweiligen Praktiken im Umweltschutz, über die Herausforderungen der globalen Erwärmung sowie die Frage, wie die Natur besser geschützt werden kann, lernten die Teilnehmenden in Marseille viel voneinander. Das im Austausch neu erworbene Wissen hilft ihnen, ihre Projekte weiterzuentwickeln und ihr Netzwerk an internationalen Partnern zu erweitern.

Tobias Bütow und Anne Tallineau, Generalsekretäre des DFJW:
„Angesichts des Klimanotstands engagieren sich viele junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und der ganzen Welt, um sich Gehör zu verschaffen und um ihre Zukunft sicher zu gestalten. Die globale Erwärmung ist eine Realität, mit der die gesamte Menschheit, aber besondere die junge Generation konfrontiert wird. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind dem Risiko ausgesetzt, die Folgen dieses Konflikts zwischen Menschheit und Natur zu spüren. Wir freuen uns, mit dem OFQJ ein internationales Programm anzubieten, um das Engagement junger Menschen zu begleiten und zu stärken. Denn es gibt keinen Planeten B!“

Marianne Beseme, Generalsekretärin des OFQJ:
„Das OFQJ organisiert seit Cop 21 regelmäßig Jugendveranstaltungen zu aktuellen Umweltthemen. So hat das OFQJ gemeinsam mit Global Water Partnership ein White Paper zum Thema Wasser unterstützt und initiiert, das von jungen Menschen aus dem französischen Sprachraum verfasst wurde. Das OFQJ und das DFJW sind stolz darauf, dieses Treffen im Rahmen des Weltnaturschutzkongresses zu organisieren und damit ein internationales Netzwerk zu bilden. Wir sind überzeugt, dass die Lösung nur mit engagierten jungen Menschen gefunden wird.“

Der alle vier Jahre stattfindende Weltnaturschutzkongress der IUCN ist eine wichtige internationale Veranstaltung. Sie bringt Akteure aus der ganzen Welt zusammen, um Prioritäten festzulegen und Maßnahmen zur Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung zu lenken. Der ursprünglich für 2020 geplante Kongress musste aufgrund der Pandemie auf 2021 verschoben werden und fand in einem hybriden Format statt, das heißt sowohl vor Ort als auch virtuell.

Quelle: Deutsch-Französisches Jugendwerk vom 03.09.2021

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