Klimaschutz

Bundesumweltministerium fördert die Entwicklung von Bildungszentren

Auf einer Hand ist als Symbol eine Glühbirne gezeichnet und verschiedene Symbole zum Thema Umweltschutz dargestellt.
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Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium die Entwicklung außerschulischer Bildungseinrichtungen zu Bildungszentren Klimaschutz. Seit 2011 wurden bundesweit 300 innovative Klimaschutzvorhaben bewilligt. Zur Zeit arbeiten 16 Bildungszentren in einem Netzwerk zusammen und entwickeln gemeinsam Ideen weiter.

Klimaschutz als Thema für die außerschulische Bildung

Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, überreichte am 7. Juli 2021 einen Förderscheck an den Förderverein NaturGut Ophoven Leverkusen e.V. zur Einrichtung lokaler Bildungszentren für Klimaschutz. Das Projekt trägt den Namen „BildungKlima-plus“. Das Bundesumweltministerium fördert die Entwicklung von außerschulischen Bildungseinrichtungen zu assoziierten Bildungszentren Klimaschutz mit insgesamt rund 960.000 Euro über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI).

Florian Pronold: „Das Thema Klimawandel ist bislang in außerschulischen Bildungseinrichtungen meist noch unterrepräsentiert. Ich freue mich deshalb, dass wir den Förderverein NaturGut Ophoven bei der Verstetigung seines Projekts „BildungKlima-plus“ unterstützen, und bin überzeugt, dass das entstehende vergrößerte Bildungsnetzwerk einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz in Deutschland leisten wird.“

Bildungsangebote zur Anregung von Treibhausgas-Minderungen

Der Verein NaturGut Ophoven Leverkusen e. V. initiiert mit dem neuen Projekt die Verstetigung des erfolgreichen NKI-Projekts „BildungKlima-plus“. Dafür schließen sich die vier dort etablierten Bildungszentren Klimaschutz der Regionalcluster Nord, Ost, Süd und West zusammen, um gemeinsam die Projektergebnisse zu verstetigen, weiter zu verbreiten und das Netzwerk zu erweitern. Mithilfe des neuen Netzwerkes sollen bestehende Lücken im Bildungsangebot identifiziert und geschlossen werden und jeweils 14 weitere außerschulische Bildungszentren pro Cluster durch spezielle Fortbildungen zu assoziierten Bildungszentren Klimaschutz entwickelt werden. Langfristiges Ziel ist es, die Zahl der Bildungsangebote zur Anregung von Treibhausgas-Minderungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bundesweit durch außerschulische Bildungseinrichtungen zu vergrößern.

Die Gesamtausgaben des Projekts belaufen sich auf insgesamt 1,1 Millionen Euro, das Bundesumweltministerium unterstützt das Vorhaben mit circa 960.000 Euro.

Hintergrund

Im Rahmen des Förderaufrufs "Innovative Klimaschutzprojekte" der NKI werden innovative nicht-investive Klimaschutzprojekte aus den Bereichen Kommunen, Wirtschaft, Verbraucher und Bildung gefördert, die in klimarelevanten Handlungsfeldern substanzielle Beiträge zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten und eine bundesweite Sichtbarkeit aufweisen. Seit 2011 hat das Bundesumweltministerium bundesweit bereits 300 innovative Klimaschutzvorhaben im Rahmen des Förderaufrufs mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 198 Millionen Euro bewilligt.

Weitere Informationen zu den Bildungszentren Klimaschutz stellt das Bundesumweltministerium zur Verfügung.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom 07.07.2021

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