Nachhaltigkeit / Kinder- und Jugendarbeit

BJR-Fachprogramm für Klimaschutz und Nachhaltigkeit startet

Bild: Bayerischer Jugendring BJR-Präsident Matthias Fack und Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber

Der Bayerische Jugendring (BJR) fördert zukünftig Projekte, in denen Jugendliche ihre Ideen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit verwirklichen können.

Um ökologisches Verhalten und Umweltbewusstsein in der Jugendarbeit stärker zu verankern, haben die Bayerische Staatsregierung und der BJR für die Dauer von drei Jahren ein Fachprogramm eingerichtet. Das bekräftigten der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber und BJR-Präsident Matthias Fack in München bei der offiziellen Mittelfreigabe für die Kooperation. „Der BJR setzt damit ein wichtiges Zeichen in der Jugendarbeit: Wir wollen das Verantwortungsbewusstsein für einen nachhaltigen Klimaschutz stärken, damit Kinder und Jugendliche ihre Zukunft gestalten lernen“, sagte BJR-Präsident Matthias Fack. "Klimaschutz ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit", betonte Umweltminister Dr. Marcel Huber. "Denn die Jugend von heute muss mit den Klima- und Umweltbedingungen von morgen leben. Das Projekt motiviert Kinder und Jugendliche zum Mitmachen beim Klimaschutz", so Huber.

Klima-Allianz
Als Träger der Jugendbildung in Bayern und demokratische Vertretung der Kinder und Jugendlichen ist der BJR im Jahr 2010 der Klima-Allianz der Bayerischen Staatsregierung beigetreten. In diesem Rahmen vereinbarte der BJR über die Klima-Allianz hinaus ein Förderprogramm für klimaschutzrelevante Leuchtturmprojekte, die mit innovativen und kreativen Maßnahmen das Verständnis und Wissen um den Klimaschutz in der Jugendarbeit begreifbar und attraktiv machen.

Leuchtturmprojekte
Gefördert werden ein- bis zweijährige Leuchtturmprojekte, die den Klimaschutz in alle Felder der Jugendarbeit einbringen und junge Menschen bis 27 Jahren für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt sensibilisieren. Ziel des Förderprogramms ist ein Verhaltens- und Bewusstseinswandel bei Jugendlichen: Sie sollen sich mit ökologischen Fragestellungen beschäftigen und zukünftig einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt das Fachprogramm mit rund 400.000 Euro aus dem Klimaprogramm Bayern 2020; jeweils rund 50.000 Euro bringen der BJR und die Projektträger ein. Die ausführliche Evaluation und Dokumentation soll viele Jugendliche dazu motivieren, nachhaltig zu agieren und umweltbewusst zu konsumieren.

Quelle: Bayerischer Jugendring

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