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MV: Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt

Der Landesrat zur Umsetzung des Landesaktionsplanes zur Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern hat sich auf eine dritte Fortschreibung verständigt und ein neues Konzept für den Landesaktionsplan zur Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt beschlossen.

"Nach wie vor sind besonders Frauen von häuslicher und sexualisierter Gewalt betroffen. Der neue Landesaktionsplan wird jedoch auch Jungen bzw. Männer als Betroffene stärker in den Fokus nehmen" bilanzierte Staatssekretär Nikolaus Voss. "Neu ist auch, dass es eine kontinuierliche Evaluierung geben wird, um so eine bessere Qualitätssicherung zu gewähren."

Evaluiert wird beispielsweise, ob tatsächlich neue Zielgruppen wie Migrantinnen und Migranten oder Betroffene von Menschenhandel erreicht worden sind oder wie es um die Täterarbeit in Mecklenburg-Vorpommern bestellt ist. "Wir möchten unsere gute Beratungs- und Unterstützungslandschaft weiter verbessern, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird" so Voss.

Der Landesrat besteht aus Vertreterinnen und Vertretern mehrerer Ressorts der Landesregierung, der Landesarbeitsgemeinschaften des Beratungs- und Hilfenetzes, der Liga der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, des Landesfrauenrates und der Landeskoordinierungsstelle CORA sowie der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 27.03.2014

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