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Kinderschutz / Sozialpolitik

Altpeter und Kinderschutzexperten erörtern mögliche Konsequenzen aus dem Fall Alessio

Kinderwagen
Bild: Antranias / pixabay.com

Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter hat mit Vertretern des Landesjugendamtes und des Deutschen Jugendinstituts (DJI) mögliche landes- und bundespolitische Konsequenzen aus dem tragischen Tod des kleinen Alessio erörtert.

Grundlage des nicht-öffentlichen Fachgesprächs war das vom DJI im Auftrag des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald erstellte Gutachten zum Fall Alessio.

Diskutiert wurde, ob sich für die Landesregierung aus der Aufarbeitung des Falles gesetzgeberischer Handlungsbedarf oder Handlungsbedarf an anderer Stelle, beispielsweise bei den Jugendämtern oder Kliniken, ergibt.

Die Ergebnisse des Gesprächs will die Ministerin an ihre Amtsnachfolgerin bzw. ihren Amtsnachfolger übergeben.

Aus dem Fall Alessio die richtigen Lehren zu ziehen

"Als für den Kinderschutz zuständige Ministerin ist es mir wichtig, dass aus dem Tod von Alessio auf allen Ebenen die richtigen Lehren gezogen werden. Wir sind es dem kleinen Jungen schuldig, alles zu tun, damit sich ein solch schrecklicher Vorgang künftig nicht wiederholt", sagte die Ministerin.

Altpeter hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, bei Vorliegen des Gutachtens des DJI ein Expertengespräch über mögliche Konsequenzen aus dem Fall zu führen. Nachdem sich die Veröffentlichung des Gutachtens zunächst verzögert hatte und es nach monatelangen Untersuchungen zu Beginn des Jahres vorlegt wurde, konnte das Gespräch jetzt stattfinden.

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg vom 25.04.2016

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