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Kinderschutz / Recht

AFET veröffentlicht eine Arbeitshilfe zu Empfehlungen zum „8a-Verfahren“

Überschrift des Bundeskinderschutzgesetzes
Bild: Ilja Koschembar

Die Arbeitshilfe, die gerade erschienen ist, gibt Empfehlungen zur praktischen Ausgestaltung des „8a – Verfahrens“ nach Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes.

Der wirksame Schutz von Kindern und Jugendlichen gehört zu den Kernaufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Zwei Jahre nach dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes wertete der AFET unter Federführung seines Fachausschusses „Theorie und Praxis der Erziehungshilfe“ die aktuellen rechtlichen Vorgaben und die Umsetzung des § 8a SGB VIII, den gemeinsam zu verantwortenden Schutz der Kinder vor Gefahren und das weiterentwickelte Fallverstehen auf der Grundlage der gesammelten Erfahrungen seit 2005 aus und fasste sie in einer Arbeitshilfe zusammen.

ie geht der Frage nach, über welche Kompetenzen und Verfahrenssicherheit – u.a. interne Regelungen, Umgang mit der Weitergabe von persönlichen Daten und Informationen, Dokumentationswesen etc. – die Agierenden in den Jugendämtern verfügen sollten. Sie ist ein Arbeitsinstrument sowohl für die Leitungskräfte, die den Kinderschutz fachlich verantworten, als auch für die Mitarbeiter/innen der Allgemeinen Sozialen Dienste.

Sie ist ebenfalls eine Orientierung für die kommunale Politik und Verwaltungsleitung, die für die Strukturen des Kinderschutzes Verantwortung tragen.

Die anerkannten praktischen Instrumente und Verfahren des Kinderschutzes sind darin sorgfältig beschrieben und ermöglichen nach dem Prinzip eines „Selbstchecks“ den Fachdialog über die Qualitätsstandards des eigenen Systems und mit allen Beteiligten des Kinderschutzes.

Arbeitshilfe zu "Empfehlungen zum '8a-Verfahren' nach dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes“

Quelle: AFET Bundesverband für Erziehungshilfe e.V. vom 29.09.2014

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