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Flucht und Migration

Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik ruft zur Unterzeichnung gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo auf

Stoppschild
Bild: © Andreas F. - Fotolia.com

Das Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik ruft dazu auf, den Aufruf "Pädagog/-innen gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo" zu unterzeichnen und weiterzuleiten.

Der Aufruf richtet sich trotz der Überschrift nicht nur an Pädagog(inn)en, sondern auch an Menschen aus psychosozialen Handlungsfeldern.
 
In den nächsten Jahren sollen die meisten der in Deutschland langzeitgeduldeten Roma in den Kosovo abgeschoben werden. Aktuell steht die Entscheidung im Landtag in Baden-Württemberg an, ob der von grün-rot verfügte Abschiebestopp aufgehoben werden soll. Das hat deshalb auch bundesweite Signalwirkung.

Um die Abschiebung der zum Teil schon hier geborenen Kinder und Jugendlichen zu verhindern, hat das Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik Baden-Württemberg eine Kampagne gestartet, in der sich alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, dagegen wehren und die Landesregierungen in Baden-Württemberg und anderswo dazu auffordern, ein dauerhaftes Bleiberecht für die Roma zu schaffen.

Dafür konnte das Netzwerk bereits bundesweit über 200 Erstunterzeichner gewinnen, darunter über 100 Professor/-innen und Sozialwissenschaftler/-innen sowie wichtige Verbände, u.a. GEW, Verdi, Zentralrat der Sinti und Roma, Rat für Migration, Deutscher Bundesjugendring, BAG Evangelische Jugendsozialarbeit u.v.m.

Wenn Sie den Aufruf unterstützen möchten, können Sie:

  • Ihre Kolleg/-innen und alle in Ihrem Umfeld, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, darauf hinweisen,
  • als Einrichtung, Verband oder Organisation den Aufruf unterstützen: in dem Fall per Mail mit info@DontReadMeaufruf-gegen-abschiebung.de Kontakt aufnehmen. Dies ist dem Netzwerk besonders wichtig, weil diese Unterschriften politisch ein größeres Gewicht haben und gleichzeitig Entscheidungsträger oder auch ganze Kollegien und Teams dazu bewegt werden, sich mit dieser Frage auseinander zu setzen und sich zu positionieren.

Quelle: Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik  
 


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