Junge Flüchtlinge / Digitalisierung und Medien

Medienpädagogik der Vielfalt – Neue Webseite mit Materialien, Tipps und Methoden

Junge Erwachsene unterschiedlicher Herkunft sitzen mit Laptops an einem Tisch und unterhalten sich.
Bild: © Monkey Business - fotolia.com

Die neue Webseite der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) bietet Materialien, Tipps und Methoden zur Arbeit mit digitalen Medien. Sie richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche in der Zusammenarbeit mit (jungen) Erwachsenen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Zudem bietet das GMK-Projekt „Medienpädagogik der Vielfalt“ Praxisseminare an.

Das Arbeiten mit digitalen Medien kann eine große Chance für neu Zugewanderte bieten. Der kompetente Umgang mit Medien schafft Zugang zur gesellschaftlichen Teilhabe und kann ganz praktisch den Spracherwerb oder das Zurechtfinden im realen Leben unterstützen. Die kreative Nutzung der eigenen Smartphones bietet zudem oft gerade für junge Menschen einen starken Anreiz.

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK) hat mit der neuen Webseite www.medien-und-vielfalt.gmk-net.de ein Angebot für Lehrende geschaffen, die medienpädagogisch im Kontext der Integration arbeiten möchten.

Zu den Themen „Sprachförderung und Medien“, „Datenschutz und Big Data“ und „Medienkritik und Fake News“ werden niederschwellige Methoden vorgestellt, die den Einsatz digitaler Medien im Sprach- und Integrationsunterricht anregen: Apps, Online-Plattformen, Film- und Hörmedien werden anschaulich, leicht verständlich und visuell aufbereitet präsentiert, so dass sie unkompliziert umgesetzt werden können. Zu jeder Methode gibt es (visuell orientierte) Materialien als PDFs, die heruntergeladen und ausgedruckt werden können, sowie Arbeitsvorlagen für die Teilnehmenden. Zusätzlich gibt es auf der Webseite Tutorials, die einzelne Apps oder Methoden ergänzen und erklären. Die Seite gibt Informationen zu Bild-, Persönlichkeits- und Urheberrechten, sowie Tipps zur Handhabung von technischen Hürden.

Alle Methoden besitzen eine CC-BY-SA 4.0-Lizenz und stehen zur Weiterbenutzung zur Verfügung.

Interessierte können sich zudem noch an zwei Praxisseminaren des Projektes anmelden:

  • 1. Juni 2019 in Bielefeld: Medienkritik – Umgang mit Fake News und Hate Speech
  • 15. Juni 2019 in Bielefeld: Verbraucherschutz, Privatsphäre und Datenschutz

Quelle: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. vom 20.05.2019

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