Junge Flüchtlinge / Förderung der Erziehung in der Familie

Fachtag: Geflüchtete Familien und Frühe Hilfen

Eine Familie auf einer Picknickdecke, in der Mitte ein ausgelassen lachendes Kind
Bild: rawpixel.com

Welchen Beitrag können die Frühen Hilfen leisten, um das Ankommen von geflüchteten Familien zu unterstützen? Fachkräfte der Frühen Hilfen, Netzwerkkoordinierende sowie Wissenschaftler/-innen sind zu einer Fachtagung am 21. September 2018 in Frankfurt eingeladen, die Themen wie Traumatisierung, die Reflexion von Kultur und die Frage nach Familien- und Geschlechterverhältnissen in den Blick nimmt.

Frühe Hilfen für geflüchtete Familien sind ein aktuelles und sehr dynamisches Praxisfeld, das die Fachkräfte vor unterschiedliche Herausforderungen stellt. Geflüchtete Familien sind vielfältigen existentiellen Belastungssituationen vor, während und nach der Flucht ausgesetzt und die Bewältigung ihrer Situation ist nicht leicht.

Welchen Beitrag können die Frühen Hilfen leisten um das Ankommen von Familien zu unterstützen? Wie können stabile (Beziehungs-)Situationen trotz schwieriger äußerer Rahmenbedingungen hergestellt werden? Wie können dabei auch die Ressourcen und Fähigkeiten der Familien miteinbezogen werden?

Themen der Tagung

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen lädt gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf beim Fachtag am Freitag, 21. September 2018 in Frankfurt am Main dazu ein, die Familien- und Beziehungssituationen in diesem Bereich der Frühen Hilfen zu reflektieren. Mit drei grundlegenden Vorträgen werden die Themen Traumatisierung, die Frage nach der Reflexion von Kultur und die Frage nach Familien- und Geschlechterverhältnissen in den Blick genommen. Workshops bieten anschließend Gelegenheit gemeinsam mit den Vortragenden sowie Vertreterinnen und Vertretern aus der Praxis spezifische Aspekte zu vertiefen. Dabei geht es auch darum, strukturelle und institutionelle Probleme sowie Interaktionsdynamiken zu thematisieren.

Weitere Informationen

Eingeladen sind Fachkräfte der Frühen Hilfen, Netzwerkkoordinierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Feld der Frühen Kindheit und aus dem Bereich Migration und Flucht.

Die Konferenzteilnahme ist kostenlos. Die Gesamtzahl der Teilnehmenden ist auf 200 begrenzt. Anmeldeschluss ist der 2. Juli 2018.

Hintergrundinformationen zur Tagung sowie die Anmeldemöglichkeit finden sich auf der Internetseite des Nationalen Zentrums Frühe Hilfe.

Quelle: Nationale Zentrum Frühe Hilfen

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