Junge Flüchtlinge / Kinder- und Jugendarbeit

Empowerment-Training für junge Geflüchtete in M-V

Eine Gruppe von Menschen legt ihre Hände kraftvoll aufeinander
Bild: rawpixel.com

Ob in der Schule, auf der Arbeit, auf der Straße oder bei den Behörden: Im Leben von Menschen mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte sind Rassismus und Diskriminierung leider Alltag. Das macht viele müde und kaputt. Am 7. bis 9. Dezember 2018 bietet die Initiative Jugendliche ohne Grenzen einen Workshop für junge Menschen bis 26 Jahre aus Mecklenburg-Vorpommern an, die selbst Rassismus erfahren haben.

Empowerment ist ein Weg, damit Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte trotz dieser Erfahrungen stark bleiben. Die Initiative Jugendliche ohne Grenzen ist eine Gruppe von jugendlichen Geflüchteten, die sich seit 2005 für Menschenrechte und für das Bleiberecht für Geflüchtete einsetzt. Vertreter/-innen dieser Organisation werden den Workshop in Wismar durchführen und von ihren Erfahrungen als Geflüchtete erzählen.

Der Workshop dreht sich um folgenden Fragen: Was ist Rassismus für mich? Wo und wie erlebe ich Rassismus? Kann ich selbst rassistisch sein? Welche Strategien habe ich gegen Rassismus? Ziel ist es, im gemeinsamen Austausch herauszufinden, wo Handlungsspielräume gegen Rassismus vorhanden sind. Dabei ist uns eine schöne, wohlwollende und ansprechende Atmosphäre in der Gruppe wichtig.

Das Training richtet sich an junge Geflüchtete. Teilnehmen können Jugendliche bis einschließlich 26 Jahre, die selbst Rassismus erfahren und in Mecklenburg-Vorpommern leben. Es gibt 18 Plätze, wobei die Hälfte davon für Jugendliche aus Nordwestmecklenburg vorgesehen ist. Insbesondere auch Mädchen und junge Frauen werden zur Teilnahme motiviert. Eine Trainerin ist weiblich.

Anmeldung sind bis zum 23. November unter www.jugend-kommt-an.de möglich.

Quelle: Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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