Junge Flüchtlinge / Förderinformationen

BW: Weitere 4,2 Millionen Euro für Deutschkurse für Flüchtlinge

Junge dunkelhäutige Frau mit Megaphon
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Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Baden-Württemberg stellt daher den Stadt- und Landkreisen weitere 4,2 Millionen Euro für Deutschkurse für Geflüchtete zur Verfügung. Ziel des Förderprogramms des Landes ist es, die bestehenden Lücken des Bundes bei der Sprachförderung für Geflüchtete zu schließen.

„Sprachkenntnisse sind die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgversprechende Integration. Für den besseren Zugang zum Arbeitsmarkt, aber auch für eine bessere Teilhabe an der Gesellschaft müssen Geflüchtete die Möglichkeit haben, schnell Deutsch zu lernen. Die von uns geförderten Sprachkurse sind ein wichtiger Baustein, um aus Geflüchteten Bürgerinnen und Bürger zu machen“, sagte Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha.

Insgesamt stellt das Land den Kreisen allein in diesem Jahr 6,2 Millionen Euro über das entsprechende Programm – die so genannte „Verwaltungsvorschrift Deutsch für Flüchtlinge“ – zur Verfügung.

Landesförderung für Deutsch-Sprachkurse der Stadt- und Landkreise

Ziel des Förderprogramms des Landes ist es, die bestehenden Lücken des Bundes bei der Sprachförderung für Geflüchtete zu schließen. Über das Programm können Kreise Fördermittel vom Land für ihr Angebot an Deutsch-Sprachkursen für Geflüchtete erhalten. Das Programm besteht seit gut zwei Jahren. Zu den diesjährigen 6,2 Millionen Euro aus dem Förderprogramm kommen weitere Mittel aus dem Pakt für Integration mit den Kommunen.

Die Kurse, die analog zu den Kursen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge angelegt sind, sind auch offen für Flüchtlinge, die bereits länger in Deutschland leben, sofern sie keinen Zugang zu anderen Sprachförderangeboten, insbesondere zu den Integrationskursen des Bundes, haben. 

Weitere Informationen und Antragsformulare für das Förderprogramm Deutsch für Flüchtlinge stehen auf den Seiten des Ministeriums für Soziales und Integration zur Verfügung.

Quelle: Ministerium für Soziales und Integration Bande-Würtemberg vom 24.10.2017

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