Junge Flüchtlinge / Migration

AWO startet Infoseite „Einfach mein Recht“

Das Display eines Laptops, der auf einem Schreibtisch steht, zeigt ein Play-Zeichen
Bild: rawpixel.com

In bis zu acht Sprachen stellt der AWO Bundesverband Informationen für Geflüchtete und Migrierte zur Verfügung. Flyer, Plakate und Erklärfilme klären über über das Recht auf Schutz, das Recht auf Teilhabe und das Recht auf Bleiben auf. Das neue Onlineangebot informiert über Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten, wo die nötig ist.

Neu in Deutschland angekommene Menschen müssen ihre Rechte und Möglichkeiten der Teilhabe kennen und bei deren Inanspruchnahme unterstützt werden. „Der AWO Bundesverband möchte geflüchtete Menschen darüber informieren, welche Rechte ihnen zustehen. Sie sollen über die Information hinaus erfahren, wo sie bei Bedarf Beistand für die Durchsetzung ihrer Rechte bekommen“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, geht die neue Infoseite www.einfachmeinrecht.awo.org an den Start. 

Information in bis zu acht Sprachen 

In vier Sprachen wird dort grundlegend informiert und hilfreiche Informationsmaterialien für Geflüchtete, aber auch Migrantinnen und Migranten zur Verfügung gestellt. So klären beispielsweise Flyer in acht Sprachen, verschiedene Plakate sowie drei Erklärfilme über das Recht auf Schutz, das Recht auf Teilhabe und das Recht auf Bleiben auf. Zudem können Beratungsstellen zu verschiedenen Themen, wie Gesundheit und Arbeit, gesucht werden, die zu diesen Themen weiterführend beraten und unterstützen.

Anspruch auf Unterstützung und Beratung 

„Grundsätzlich geht es darum, den Menschen zu verdeutlichen, dass sie einen Anspruch auf Unterstützung haben und ihnen, falls es notwendig sein sollte, die Möglichkeit offen steht, sich beraten und unterstützen zu lassen“, erklärt Brigitte Döcker. Genau hier setzt das Projekt „Einfach mein Recht“ an. Dank der Förderung durch Aktion Deutschland hilft sowie der Begleitung und Unterstützung durch Schutzsuchende aus Berliner Flüchtlingsunterkünften ist dies gelungen. 

Quelle: AWO Bundesverband e.V. vom 05.02.2018 

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