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Inklusion / Kindertagesbetreuung

RLP: Alt und Rösch wollen Inklusion in Kitas in die Fläche tragen

Eine Zeichnung von einem Kind
Bild: Helene Souza / pixelio.de

Rheinland-pfälzische Kinder- und Jugendministerin Irene Alt und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, haben sich anlässlich des Fachtags „Inklusion in Kitas“ der Stadt Mainz klar zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und zu einer inklusiven Gesellschaft bekannt.

„Es ist unser Ziel, dass Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam die Kita besuchen, dass sie miteinander aufwachsen und dass sie sehen, dass eine Beeinträchtigung kein Grund ist, andere Menschen auszugrenzen“, erklärten Alt und Rösch. Es sei beeindruckend, wie engagiert das Thema Inklusion in Mainz von Anfang an umgesetzt werde.

Am Freitag werden sich etwa 750 Erzieherinnen und Erzieher an dem Fachtag zur Inklusion von behinderten und nichtbehinderten Kindern in den Mainzer Kitas intensiv beteiligen. „Dennoch ist mir klar, dass gelebte Inklusion alle Beteiligten, seien es die Kinder, die Eltern oder das Kita-Team, vor Herausforderungen stellt“, so Kinder- und Jugendministerin Alt. Der Landesbeauftragte für die Belange behinderte Menschen, Matthias Rösch, betonte in diesem Zusammenhang das große Engagement der Landeshauptstadt: „Mainz hat ein ehrgeiziges Programm zu flächendeckenden inklusiven Angeboten im Kita-Bereich entwickelt. Die Stadt Mainz geht mit ihrem Fachdienst Inklusion vorbildlich voran und schafft innovative Strukturen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Kommunen.“

Auf Landesebene gebe es einen intensiven Dialog zwischen dem Kinder- und Jugendministerium und dem Sozialministerium um Inklusion weiter zu entwickeln, erklärte Ministerin Alt: „Wenn wir Inklusion voran bringen wollen, müssen wir traditionelle Strukturen in den Kitas überdenken.“

Landesweit gab es im vergangenen Jahr zwölf Förderkitas sowie 77 Integrative Kindertagesstätten. 965 behinderte Kinder besuchten eine Regelkita – Tendenz steigend.

Quelle: Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie Rheinland-Pfalz vom 24.01.2014

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