Achtung Icon

Relaunch - Am 19. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 19. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Inklusion

Inklusion

Tag der Begegnung mit über 42.000 Gästen

Art Obskura, bezaubernde Kunst mit Rollstühlen beim Tag der Begegnung in Köln.
Bild: LVR / Lothar Kornblum Art Obskura, bezaubernde Kunst mit Rollstühlen beim Tag der Begegnung in Köln.

Der "Tag der Begegnung" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) im Rheinpark und Tanzbrunnen Köln war aus Sicht der Veranstalter ein riesiger Erfolg. Über 42.000 Besucherinnen und Besucher sowie 270 Initiativen, Vereine und Organisationen feierten gemeinsam mit dem LVR ein fröhliches Familienfest.

Auf der Hauptbühne setzten die Höhner, Köbes Underground, Just fun, Brääsh feat. Fighting Spirits, das Musikprojekt Feel Sounds und Guildo Horn Höhepunkte. Alle Bühnen-Acts demonstrierten, dass sie - ob mit oder ohne Handicap - mit ihren Fähigkeiten und Talenten das Publikum gleichermaßen begeistern können. Das bestätigt auch Ecki Pieper von Köbes Underground: "Es hat riesigen Spaß gemacht, mit so viel unterschiedlichen Menschen Musik zu machen und gemeinsam dieses Fest der Begegnung zu feiern." Und Henning Krautmacher von den Höhnern sagte: "Inklusion bedeutete für uns an diesem Tag: Alle singen mit, singen dasselbe Lied und ziehen an einem Strang. Zusammen kann es nur gut werden."

Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, freute sich über die vielen positiven Rückmeldungen der Festgäste in Köln. "Der Tag der Begegnung und seine einzigartige Energie sind in Köln, mitten in der größten Stadt Nordrhein-Westfalens, angekommen. Mit unserem Ziel, von Jahr zu Jahr weitere Menschen für die Idee der Veranstaltung zu begeistern und die Öffentlichkeit stärker für die Inklusion zu sensibilisieren, sind wir ein ganzes Stück weiter gekommen." Auch LVR-Direktorin Ulrike Lubek zog ein durchweg positives Resümee: "Der Tag der Begegnung hat wieder bewiesen: Dieses Fest bringt Menschen zusammen. Es baut Barrieren in den Köpfen und Herzen ab. Die direkte Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung macht Inklusion erlebbar."

Der LVR feiert den Tag der Begegnung seit 1998 jedes Jahr als Signal für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, bisher meistens in Xanten. Mit dem Tag der Begegnung reagierte der LVR auf ein Gerichtsurteil, das einer Wohngruppe von Menschen mit geistiger Behinderung zu bestimmten Tageszeiten die Nutzung des eigenen Gartens verbot.

Im nächsten Jahr wird der LVR zum 17. Mal zum "Tag der Begegnung", Europas größtem Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung, einladen. Ort und Termin des Festes 2014 wird der LVR noch bekannt geben.

Mehr Informationen unter: www.tag-der-begegnung.lvr.de

Quelle: Landschaftsverband Rheinland (LVR) vom 29.06.2013

Info-Pool