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Inklusion

Ein Radiotipp: Jenseits der Mongolei - Eine Radiogeschichte vom Leben mit Down-Syndrom

Zwei Mädchen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) spielen.
Bild: © Tomasz Markowski - Fotolia.com

Ein Radiobeitrag zum Leben mit Kindern mit Down-Syndrom, in dem Eltern und Kinder zu Wort kommen.

Mit der Mongolei haben Menschen mit Down-Syndrom überhaupt nichts zu tun. Trotzdem hat man sie lange Zeit "Mongoloide" genannt - wegen ihrer häufig schmalen Augen und runden Gesichter. Man sagt ihnen eine Menge nach: Sie seien schwer geistig behindert und könnten nicht lernen selbständig zu leben.
Andere glauben, ein Kind mit Down-Syndrom sei ein ewiger Sonnenschein. Beides ist falsch.

"Willi kommt einfach von einem anderen Planeten", sagt Willis Mutter. Sie meint damit aber nicht, dass er ein Außerirdischer ist, sondern dass er sich in vielen Dingen ganz anders entwickelt als zum Beispiel seine jüngere Schwester. Die Familie muss seine Sprache erstmal lernen, denn Willi kann nicht mit Worten sprechen. Aber er kann ganz andere Dinge, zum Beispiel mit den Leuten im Bus schäkern und sie zum Lachen bringen. Manche Kinder mit Down-Syndrom lernen ganz leicht sprechen und können auch lesen, schreiben und rechnen. Denn das Leben mit Down-Syndrom ist so bunt und vielfältig wie jedes andere. Davon erzählen Kinder und Erwachsene mit Down-Syndrom und die, die mit ihnen zusammen leben oder lernen.

Sendetermin: Sonntag, 23. März 2014, KiRaKa, 14.05 - 15.00 Uhr, WDR 5

Quelle: WDR

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