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Barrierefreiheit für kleine Bahnstationen

Das Bild zeigt einen Rollstuhl.
Bild: © Ilan Amith - Fotolia.com

Das Bundesverkehrsministerium hat ein 50 Millionen-Programm für Bahnstationen im ländlichen Raum gestartet, um die Barrierefreiheit zu verbessern. Die Bundesländer können bis Herbst geeignete Projekte benennen.

Der Bund stellt 50 Millionen Euro zur Verfügung, um kleine Stationen barrierefrei zu machen. Das Investitionsprogramm betrifft Haltepunkte mit weniger als 1000 Ein- und Aussteigern pro Tag. Die Bundesländer werden gebeten, bis Herbst 2015 geeignete Projekte zu nennen. Der Deutsche Behindertenrat wird bei der Auswahl der Projekte eingebunden. Die vorgeschlagenen Stationen sollen innerhalb von drei Jahren - bis spätestens 2018 - barrierefrei umgebaut werden.

Bundesverkehrsminister Dobrindt betonte, die Bahn könne das Verkehrsmittel des 21. Jahrhunderts werden. Dazu gehöre auch die Modernisierung der kleinen Bahnstationen. Sie seien oftmals das Aushängeschild einer Gemeinde. Gerade im ländlichen Raum wird die notwendige Mobilität durch Nahverkehrszüge sichergestellt. Mit dem neuen Programm soll der Zugang zu diesem Angebot deutlich verbessert werden.

Erstmals werden auch kleine Stationen mit Bundesförderung barrierefrei gemacht. Das Finanzvolumen von Minister Dobrindts neuem Programm beträgt 50 Millionen Euro. 50 % der Kosten des barrierefreien Umbaus werden über dieses Programm gefördert.

Gerade in ländlichen Regionen, wo Nahverkehrszüge ein wichtiges öffentliches Verkehrsmittel darstellen, das die Anbindung der Regionen an die Zentren und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sicherstellt, gibt es viele solcher kleiner Stationen. Mit der Modernisierung der kleinen Haltepunkte wird Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Nutzung der Nahverkehrszüge erleichtert.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur vom 31.07.2015

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