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Inklusion / Kinder- und Jugendpolitik

Appell für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe – AWO ruft zur Mitzeichnung auf

Zwei Jungs mit Behinderung umarmen sich
Bild: © Olesia Bilkei - Fotolia.com

Mit dem gemeinsamen Appell „Exklusion beenden: Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien“ bekräftigen rund 30 Organisationen die Notwendigkeit einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe. Die AWO hat als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege diesen Appell erstunterzeichnet.

Auch 10 Jahre nach dem Inkrafttreten der menschenrechtlichen Verpflichtungen der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ist für Kinder und Jugendliche ohne Beeinträchtigung oder mit einer seelischen Behinderung das Kinder- und Jugendhilferecht zuständig, für Kinder und Jugendliche mit geistiger oder körperlicher Behinderung hingegen die Eingliederungshilfe.

„Familien werden zu oft von einem Arzt zum nächsten geschickt und erhalten nicht oder viel zu spät die ihren Kindern zustehende Unterstützung. Eine solche Ungleichbehandlung ist nicht mehr nachvollziehbar. Diese Exklusion muss aufhören. Die AWO fordert bereits seit vielen Jahren die Zuständigkeit für alle Kinder und Jugendliche aus einer Hand. Daher unterstützt die Arbeiterwohlfahrt diesen Appell und ruft zur Mitzeichnung auf“, erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes.

Mitzeichnungswünsche können bis spätestens 09.08.2019 an appell@DontReadMesocles.de gerichtet werden. Nach Ablauf der Frist werden die Mitzeichnenden unter dem Appell aufgelistet und dieser in Politik und Öffentlichkeit verbreitet. Zur Mitzeichnung sind Verbände und Institutionen, aber auch Einzelpersonen, die verdeutlichen, welchen Bezug sie zu dem Thema haben, aufgerufen.

Der Appell „Exklusion beenden: Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien“ (PDF, 576 KB) steht auf der Webseite der AWO zur Verfügung.

Quelle: AWO Bundesverband e.V. vom 26.07.2019

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