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Inklusion

Aktion Mensch startet Initiative "Kommune Inklusiv"

Kinder malen mit weißer Farbe "Inklusion jetzt!" an eine Wand
Bild: © Marco2811 - Fotolia.com

Alle Menschen mit und ohne Behinderung sollen an den gesellschaftlichen Prozessen ihrer Gemeinde teilhaben können – gemeinsam wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder ganz selbstverständlich die Freizeit gestalten: Für dieses Vorhaben hat die Aktion Mensch fünf Modell-Kommunen gesucht und gefunden, die auf ihrem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft von der Soziallotterie begleitet werden.

Fast 130 Gemeinden hatten sich für die Initiative Kommune Inklusiv beworben. Daraus hat die Aktion Mensch die Kommunen Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Schneverdingen (Niedersachsen), Erlangen (Bayern), Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) und die Verbandsgemeinde Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) ausgewählt. Kriterien für die Auswahl waren unter anderem: unterschiedliche Erfahrungen mit Inklusion sowie ein erkennbarer Wille in den Verwaltungen, Inklusion weiter voranzutreiben. Zusätzlich sollten die Teilnehmer verschiedene Gemeindegrößen und Regionen Deutschlands repräsentieren.

Schwerpunkt der Unterstützung ist der Aufbau lokaler Inklusions-Netzwerke mit Handelnden aus Verwaltung, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Selbsthilfe und Unternehmen. Die Universität Frankfurt am Main begleitet die Entwicklungen und wertet die Erfolge laufend aus. "So können auch andere Städte und Gemeinden an diesem Inklusionsprozess teilhaben und sich orientieren, damit diese Initiative Schule macht und viele Nachahmer findet", so Aktion Mensch-Vorstand Armin v. Buttlar.

Ein bundesweites Netzwerk für Inklusion

Auf der Online-Plattform www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv können sich daher auch Kommunen, die nicht Teil der Initiative sind, über den laufenden Inklusionsprozess und die Ergebnisse informieren. Langfristig sollen darauf auch Foren für den Austausch der Netzwerke in den Pilotregionen eingerichtet werden. „Wir wollen, dass alle Gemeinden von den Erfahrungen unserer Modell-Kommunen profitieren: Was läuft gut, was kann verbessert werden? Deshalb ist uns der Austausch besonders wichtig“, erklärt Christina Marx, Leiterin des Bereichs Aufklärung der Aktion Mensch. „Mit unserer Initiative schaffen wir eine Hilfestellung für Inklusion, an der bundesweit alle teilhaben können.“

Quelle: Aktion Mensch vom 02.02.2017

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