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Gesundheit / Förderung der Erziehung in der Familie

Wie schütze ich mein Kind vor Vergiftungen? – Videoclips für Eltern

Eine kleine verkorkte Flasche mit grüner Flüssigkeit steht neben einer leeren, liegenden Flasche ohne Korken.
Bild: qimono - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Jährlich werden etwa 130.000 Vergiftungsunfälle von Kindern im Alter unter 14 Jahren bei den regionalen Giftinformationszentren registriert. Mit neuen Videoclips informiert die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Eltern und alle, die mit Kindern leben und arbeiten, wie sie Kinder vor Vergiftungen mit Wasch- und Reinigungsmitteln schützen können und was im Notfall zu tun ist.

Rund 45 Sekunden reichen, um Kinder vor Vergiftungen zu schützen. Denn die neuen Videoclips der BAG kommen schnell auf den Punkt: Wasch- und Reinigungsmittel gehören niemals in Kinderhände! „YouTube ist ein wichtiger Informationskanal gerade für junger Mütter und Väter und den möchten wir für unsere Aufklärung nutzen“, erklärt Andreas Kalbitz, Geschäftsführer der BAG in Bonn. „Zwei kurze Videoclips vermitteln anschaulich: Wasch- und Reinigungsmittel gehören nicht in Kinderhände. In einem weiteren, zweiminütigen Kurzspot wird außerdem erklärt, was im Notfall zu tun ist.“

Was tun im Notfall?

Die Clips richten sich an Mütter, Väter sowie Großeltern und Alle, die mit kleinen Kindern zu tun haben. In leicht verständlicher Sprache und mit eingängigen Bildern informieren sie über die Gefahr von Vergiftungen durch Wasch- und Reinigungsmittel. Die neuen Clips können auf YouTube aufgerufen werden.

Die Videoclips sind Teil des Projektes „Digitale Medien zum sicherheitsbewussten Umgang mit gesundheitsgefährdenden Haushaltschemikalien“. Das Projekt wurde vom Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit (BMU) finanziell gefördert.

Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet

Jährlich werden etwa 130.000 Vergiftungsunfälle von Kindern im Alter unter 14 Jahren bei den regionalen Giftinformationszentren registriert. Etwa 8.500 Kinder und Jugendliche werden mit einer Vergiftung im Krankenhaus stationär behandelt. Pro Jahr enden 15 Vergiftungsunfälle von Kindern tödlich. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder unter drei Jahren. Neue Produkte und attraktive Verpackungen sowie fehlendes Sicherheitsbewusstsein der Eltern erzeugen einen erhöhten Informationsbedarf beim richtigen Umgang mit chemischen Haushaltsprodukten.

Über die BAG Mehr Sicherheit für Kinder

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. ist das nationale Fachnetzwerk zur Verhütung von Kinderunfällen. Der gemeinnützige Verein verfolgt das Ziel, die hohe Zahl von unfallbedingten Verletzungen in Deutschland zu reduzieren. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite www.kindersicherheit.de.

Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. vom 31.10.2018

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