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Weltkrebstag: Besonders bei Kindern auf wirksamen Sonnenschutz achten

„Die Haut vergisst nichts. Auch keinen Sonnenbrand“, erklärte Gesundheitsministerin und Kinderbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Dr. Monika Stolz anlässlich des Weltkrebstages, der am 4. Februar begangen wird. Stolz forderte die Eltern auf, Kinder und Jugendliche vor dem Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, zu schützen. Die Kinderhaut ist erheblich dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Die Zellen der Kinderhaut sind den Sonnenstrahlen nahezu schutzlos ausgeliefert. Wenn Kinder viel Zeit im Freien verbringen, sollten Eltern auf den Sonnenschutz ihrer Kinder achten“, so die Ministerin.

Der Weltkrebstag findet jährlich am 4. Februar statt und hat zum Ziel, die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. „Die Haut vergisst nichts. Auch keinen Sonnenbrand“, erklärte Gesundheitsministerin und Kinderbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Dr. Monika Stolz anlässlich des Weltkrebstages. Stolz forderte die Eltern auf, Kinder und Jugendliche vor dem Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, zu schützen. Die Kinderhaut ist erheblich dünner und empfindlicher als die Haut von Erwachsenen. Die Zellen der Kinderhaut sind den Sonnenstrahlen nahezu schutzlos ausgeliefert. Wenn Kinder viel Zeit im Freien verbringen, sollten Eltern auf den Sonnenschutz ihrer Kinder achten“, so die Ministerin. Komme es zu einem Sonnenbrand, werde der Haut ein erheblicher Schaden zugefügt. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend erhöhten das Risiko, später Hautkrebs zu bekommen um das Zwei- bis Dreifache. 

Die Ministerin betonte: „Die Kleinsten tragen das größte Risiko, deshalb sollten Eltern immer auf einen wirksamen Sonnenschutz achten.“ Eltern könnten durch relativ einfache Maßnahmen Kinder vor zu viel UV-Strahlen schützen, zum Beispiel durch lange, leichte und weitgeschnittene Kleidung, dem Vermeiden der Mittagssonne und dem Eincremen mit Sonnenschutzmittel (mindestens Lichtschutzfaktor 15), am besten etwa 30 Minuten bevor man nach draußen geht. Auf entsprechend kindergerechte Sonnenmittel sollte geachtet werden. Wichtig sei auch das Tragen eines Kopfschutzes (Mütze, Hut). Für Kinder unter zwei Jahren sei der Aufenthalt im Schatten am besten - direkte Sonnenstrahlung sollte unbedingt vermieden werden. Vorsicht sei bei der Verwendung von Babyölen geboten, da diese, wie auch andere Kosmetika, die Lichtempfindlichkeit sogar erhöhen könnten. 

Wichtig sei es, so die Gesundheitsministerin, als Erwachsener mit gutem Beispiel voranzugehen: „Kinder eifern Erwachsenen gern nach. Erwachsene können also dem Nachwuchs zeigen, wie man es richtig macht. Dazu gehört, nicht zu viel Zeit in der Sonne zu verbringen und Kleidung und Kopfbedeckung stets als Sonnenschutz zu nutzen. So lernen Kinder von früh auf, wie man sich vor den Gefahren der Sonne schützen kann.“ 

Quelle: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg