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Welt-Aids-Tag: Teenager bleiben beim Kampf gegen HIV und Aids auf der Strecke

Fünf Daumen mit HIV-Schleifen
Bild: © michaeljung - Fotolia

Der positive weltweite Trend bei der Bekämpfung von HIV und Aids hält an, doch viele Heranwachsende können von dieser Entwicklung nicht profitieren. Darauf machte die Stiftung Weltbevölkerung anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember aufmerksam.

Zu den positiven Entwicklungen zählt, dass die in Verbindung mit der Immunschwächekrankheit auftretenden Todesfälle weltweit seit 2005 um 30 Prozent zurückgegangen sind. Zudem ist die Zahl der weltweiten HIV-Neuinfektionen seit 2001 um 33 Prozent gesunken. Doch: In der Altersgruppe der Zehn- bis 19-Jährigen stieg die Zahl der Aids-bezogenen Todesfälle zwischen 2005 und 2012 um 50 Prozent. Heute sind mehr als zwei Millionen Heranwachsende zwischen zehn und 19 Jahren weltweit mit HIV infiziert. 70 Prozent davon leben in Afrika südlich der Sahara, der ärmsten Region der Welt.

"Gerade Jugendliche und vor allem Mädchen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, sich mit HIV zu infizieren. Die aktuellen Zahlen belegen, dass mehr junge Menschen Zugang zu Aufklärung und Verhütung brauchen", so Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. "Präventionsprogramme müssen sich gezielt an Jugendliche richten und dringend ausgeweitet werden. Mit unserer Youth to Youth-Initiative zeigen wir, dass altersgerechte Aufklärung funktioniert und zu einem Rückgang des HIV-Risikos beiträgt."

Mit Aussicht auf die Wiederauffüllungskonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria am 3. Dezember sagte Bähr: "Neben der Prävention spielt Behandlung eine wichtige Rolle bei der Eindämmung der HIV/Aids-Pandemie. Der Globale Fonds ist dafür ein wichtiges Instrument. Dessen Bedeutung hat auch die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag anerkannt. Nun gilt es, Worten Taten folgen zu lassen und den Beitrag zum Globalen Fonds endlich zu verdoppeln."

Quelle: Deutsche Stiftung Weltbevölkerung vom 29.11.2013

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