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Gesundheit / Qualifizierung

Vom Nebeneinander zum Miteinander – Fachtag zu kommunalen Netzwerken der Gesundheitsförderung

Mehrere Erwachsene stehen in einem Raum und sind auf dem Bild grafisch miteinander vernetzt.
Bild: © PHOTOMORPHIC PTE. LTD. - Fotolia.com

In Kooperation mit dem Gesunde Städte-Netzwerk richtet die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) im Rahmen des IN FORM-Projekts „Kommunale Gesundheitsmoderation IN FORM“ am 13. April 2018 in Berlin den Fachtag „Vernetzt gesund“ aus. Zentrale Themen sind der Aufbau interdisziplinärer Netzwerke der Gesundheitsförderung auf kommunaler Ebene sowie die Erfolgsfaktoren der Partizipation. Damit richtet sich der Fachtag insbesondere an Entscheider und Mitarbeiter aus der Kommunalverwaltung sowie an weitere Akteure der kommunalen Gesundheitsförderung.

„Gesundheitsförderung ist ein Querschnittsthema, das nicht von Einzelkämpfern, sondern nur in fachübergreifender Zusammenarbeit gemeinschaftlich vorangebracht werden kann“, so peb-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Ulrike Ungerer Röhrich. Ziel ist es daher, die entscheidenden kommunalen Ressorts sowie die relevanten Akteure und Bevölkerungsgruppen, die zur Verwirklichung der Strategie oder gesundheitsförderlichen Maßnahme beitragen können, partizipativ zu beteiligen.  

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

„Partizipation ist schnell gesagt, aber eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist für viele Beteiligte in der kommunalen Gesundheitsförderung ungewohnt. Sie verlangt ein Denken außerhalb der üblichen Zuständigkeiten, relativ viel Zeit und Toleranz für die unterschiedlichen Perspektiven“ stellt Prof. Dr. Michael T. Wright (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) fest, der in seinem Vortrag am Fachtag auf das Thema „Partizipation als Erfolgsfaktor in der kommunalen Gesundheitsförderung“ eingehen wird. Weiterhin wird sich Dr. Odile Mekel vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen mit der Frage der Gesundheitsfolgenabschätzung auseinandersetzen und den interdisziplinären Public-Health-Ansatz „Health Impact Assessment“ anhand praxisnaher Beispiele vorstellen. 

Um neben dem fachlichen Input auch den Austausch der Verantwortlichen in der Kommune zu befördern, bieten verschiedene Praxis-Foren am Nachmittag ausreichend Gelegenheit, die eigenen Vorhaben der Netzwerkarbeit zu diskutieren. Hier stehen die Themen „Aus Fehlern lernen – Projekte auf Quartiersebene (weiter)entwickeln“, „Zusammenarbeit von Krankenkassen und Kommunen“, „Strategien der Gesundheitsförderung in ländlichen Kommunen“ und „Erfolgsfaktoren und Stolpersteine der Netzwerkarbeit“ im Fokus.

Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation

„Es ist uns wichtig, Themen und Inhalte aus unserer Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation in die Foren zu tragen. Hier werden praxisnahe Fragestellungen aus dem Alltag der `Kommunalen Gesundheitsmoderatoren` aufgegriffen und den Teilnehmenden ausreichend Raum zum Gedankenaustausch gegeben“ so Projektkoordinatorin Lisa Tonk von der Plattform Ernährung und Bewegung. Zum Abschluss der Veranstaltung diskutieren Dr. Ulrike Freundlieb (Bürgermeisterin für Bildung, Jugend, Gesundheit der Stadt Mannheim), Prof. Dr. Raimund Geene von der Hochschule Magdeburg-Stendal und Gerhard Meck (Netzwerkberater aus Berlin) wie Verwaltungshierarchie und das gleichberechtigte Grundverständnis der Netzwerkarbeit zusammenspielen kann und welche Synergien sich daraus ergeben können. 

Eine Anmeldung sowie weitere Informationen zum Programm finden Sie im Internet unter www.kgm.pebonline.de  

Hintergrund

Kommunale Gesundheitsmoderation - Ernährung, Bewegung, Gesundheit IN FORM Mit Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wurde im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM die Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation entwickelt. In fünf Modulen lernen die Teilnehmenden, strategisch arbeitende, interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen und zu managen und sind nach Abschluss in der Lage, Qualitätskriterien für erfolgreiche Maßnahmen der Gesundheitsförderung in der Praxis anzuwenden.  

Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Eltern und Ärzten. Rund 100 Mitglieder setzen sich bei peb aktiv für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung als wesentliche Bestandteile eines gesundheitsförderlichen Lebensstils bei Kindern und Jugendlichen ein.

IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie setzt die Ziele um, die im „Nationalen Aktionsplan zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängende Krankheiten“ genannt werden. Weitere Informationen unter: www.in-form.de

Quelle: Plattform Ernährung und Bewegung e.V. vom 28.03.2018

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