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Gesundheit

Tag des Vergiftungsschutzes für Kinder im Haushalt

Mehrere Behälter mit Haushaltsreinigern

Bayerns Familienministerin Haderthauer ruft Eltern anlässlich des heutigen Tages des Vergiftungsschutzes für Kinder im Haushalt zur steten Wachsamkeit auf.

"Kinder sind wissbegierig, wollen alles entdecken, ertasten und erschmecken - sobald sie mobil werden, ist vor ihnen nichts mehr sicher. Auf dem Weg durch die Wohnung wird alles in die Hände genommen und erkundet - von der Duftflasche auf dem Wohnzimmertisch bis hin zum herumstehenden Allzweckreiniger in der Küche. Genau diese Entdeckungsreisen werden für Kinder immer wieder zur tödlichen Gefahr. Denn Alltagschemikalien sind Hauptverursacher für Vergiftungen gerade im Kleinkindalter. So erleiden täglich mehr als 50 Kinder in Deutschland Vergiftungsunfälle - rund 90 Prozent betreffen Kinder unter 6 Jahren, Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren sind dabei besonders gefährdet. Diese Zahlen machen deutlich: Chemikalien haben in Kinderhänden nichts verloren! Die effektivste Gegenmaßnahme ist die sichere Aufbewahrung dieser Substanzen. Hier kommt den Eltern eine besondere Verantwortung zu", so Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer heute in München anlässlich des Tages des Vergiftungsschutzes für Kinder im Haushalt am 20. März 2012.

Haderthauer weiter: "Sich und seine Kinder zu schützen ist ganz einfach. Nehmen Sie sich die Zeit und machen Sie einen kurzen Rundgang durch Ihre Wohnung: Wo sind Gefahrenquellen? Sind Haushaltschemikalien wie Spülmittel, Allzweckreiniger, Entkalker, Verdünnungsmittel etc. vor Kinderhänden geschützt? Steht während dem Putzen ätzender Reiniger herum? Achten Sie darauf, dass Chemikalien verschlossen oder zumindest für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Sollte trotz aller Vorsicht ein Unfall passieren, handeln Sie schnell. Leisten Sie erste Hilfe, aber bringen Sie das Kind nicht zum Erbrechen, sondern wenden Sie sich an eine der bayerischen Giftnotrufzentralen", so die Ministerin abschließend.

Die Giftnotrufzentralen sind in Bayern in München am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München und in Nürnberg am Klinikum Nürnberg der Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelt. Die bayerischen Giftnotrufnummern lauten 089/19 240 (München) und 0911/398 24 51 (Nürnberg). Weitere Informationen finden sich unter http://www.toxinfo.org.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen