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Gesundheit

Stillen - einfach und gut!

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Hebammenverband und die WHO/UNICEF-Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus" werben für die natürlichste Sache der Welt.

Unter dem Motto “Stillen ist lebenswichtig! Bist du dabei?“ findet vom 28. September bis 4. Oktober 2009 die Weltstillwoche statt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Deutsche Hebammenverband und die WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ möchten mit ihren Informationen Frauen das Stillen so leicht wie möglich machen. Unter www.kindergesundheit-info.de stehen während der Weltstillwoche Expertinnen für Fragen rund um das Stillen zur Verfügung.

Gesund, schön, kostenfrei - fast alle Frauen möchten ihr Baby stillen. Stillen bedeutet Geborgenheit, ist die optimale Ernährung, spart Zeit, Arbeit und Geld und kann Mütter unabhängig und mobil machen. Auch auf die Gesundheit der Mütter selbst wirkt es sich positiv aus. Dennoch ist es in Deutschland nicht einmal die Hälfte der Frauen, die ihr Kind 6 Monate voll stillen. Dem wollen die Partner entgegenwirken.

„Das Stillen sollte immer und überall unterstützt werden, denn es ist die natürliche Säuglingsernährung. Schon mit der Neugeborenenmilch erhält das Neugeborene viele wichtige Abwehrstoffe. Und auch in der schwierigen Situationen einer Pandemie sind gestillte Kinder besser geschützt und bei Erkrankungen genesen sie schneller“, betont Dr. Michael Abou-Dakn, Erster Vorsitzender der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“ „Deshalb laden Babyfreundliche Geburts- und Kinderkliniken werdende Eltern und junge Familien in der Weltstillwoche zu kreativen Aktionstagen ein und informieren über das Stillen.“ 

Lisa Fehrenbach, Deutscher Hebammenverband e.V., macht deutlich: „Damit Stillen gelingt, brauchen Mütter Unterstützung. Durch die Äffentlichkeit genauso wie durch Familie und Freunde. Wissen darüber, wie Stillen funktioniert und schnelle Hilfe bei Fragen und Problemen bieten geschulte Hebammen, Ärztinnen und Ärzte und Stillberaterinnen. Die Beratung durch Hebammen zum Stillen, zu Fragen der Ernährung bis zum Ende der Stillzeit und, wenn früher abgestillt wird, bis zum Alter von 9 Monaten ist eine Leistung der Krankenkassen.“

„Die Vorurteile, Stillen sei kompliziert, genussfeindlich und binde Frauen ans Haus, halten sich leider immer noch hartnäckig“, erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Mit unseren Angeboten möchten wir solche Stillhindernisse aus dem Weg räumen und Mütter ermutigen, sich und ihrem Kind diese besondere Zeit zu schenken. Aber auch Väter sollten nicht unterschätzen, wie wichtig ihre Unterstützung ist.“

Was Sie schon immer über das Stillen wissen wollten - unter www.kindergesundheit-info.de stehen während der Weltstillwoche Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen und Ernährung des Deutschen Hebammenverbandes e.V., und Dr. Grit Neisser, WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“, für alle Fragen rund um das Stillen zur Verfügung.

In der Weltstillwoche laden Babyfreundliche Geburts- und Kinderkliniken werdende Eltern und junge Familien zu kreativen Aktionstagen ein und informieren über das Stillen ein.

Herausgeber: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung