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Gesundheit / Inklusion

Schwanger mit Behinderungen – BZgA informiert auch bei besonderen Bedarfen

Babybauch, Händen formen Herz
Bild: © larcobasso - Fotolia.com

Eltern mit körperlichen Beeinträchtigungen oder chronischen Krankheiten sind bereits in der Schwangerschaft häufig mit Hürden konfrontiert. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat nun das Internetportal www.familienplanung.de um einen Bereich für Schwangere mit besonderen Bedarfen erweitert, um Betroffenen den Zugang zu relevanten Informationen und Angeboten zu erleichtern.

Menschen mit Behinderungen haben häufig erhöhten und sehr spezifischen Informationsbedarf. Dies gilt gleichermaßen für die Themen Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind. Daher bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) jetzt online alltagsrelevante Informationen auch für Schwangere mit Behinderungen an. Das Internetportal www.familienplanung.de startet mit einer Reihe von Beiträgen für Schwangere mit Seh- oder Hörbeeinträchtigung sowie einer Querschnittslähmung. Daneben gibt es Informationen für werdende Mütter mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Epilepsie, Multipler Sklerose oder einer rheumatischen Erkrankung.

Zugang zu relevanten Informationen und notwendige Hilfen

Unter Menschen mit Kinderwunsch und werdenden Eltern in Deutschland finden sich auch Menschen mit Behinderungen. Hierzu können körperliche Beeinträchtigungen, aber auch chronische Krankheiten gehören. Je nach Ausmaß der Behinderung sind die Hürden vor und während einer Elternschaft unterschiedlich hoch. Oft ist eine komplikationslose Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft möglich – vorausgesetzt, Betroffene erhalten alle für sie relevanten Informationen und notwendigen Hilfen.

Passgenaue Infos für (werdende) Eltern

„Mit unserem Portal sprechen wir Schwangere mit Behinderungen gezielt an und stellen ihnen passgenaue Informationen zur Verfügung“, erläutert Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Gleichzeitig wollen wir mit dem neuen Angebot einen Beitrag leisten, die gesellschaftliche Akzeptanz für die speziellen und besonderen Bedarfe der (werdenden) Eltern mit körperlicher Beeinträchtigung oder chronischer Erkrankung zu erhöhen. Denn viele Betroffene wünschen sich, auch in Schwanger- und Elternschaft die notwendige Unterstützung zu erfahren, was noch immer nicht selbstverständlich ist.“

Antworten und Ansprechpersonen

Eine Bedarfsanalyse der BZgA ergab, dass Schwangeren mit Behinderungen oftmals qualitätsgesicherte Informationen im Zusammenhang mit ihrer speziellen Beeinträchtigung fehlen. Neben medizinischen und geburtshilflichen Fragen gehören dazu vor allem Themen wie barrierefreie Arzt- und Hebammenpraxen, Geburtsvorbereitungskurse, in denen individuelle Lösungen für verschiedene Anforderungen entwickelt werden können, sowie regionale Beratungsangebote. Die neuen Texte liefern Antworten auf diese Fragen und geben außerdem einen Überblick über Fachverbände und Selbsthilfegruppen, die Schwangere mit einer Behinderung jenseits der individuellen medizinischen Begleitung beraten und unterstützen.

Informationsmaterialien zum Thema finden sich auf der Webseite der BZgA.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 22.08.2018

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