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Statistik

Säuglingssterblichkeit in Europa in den letzten Jahrzehnten stark gesunken

Grafische Darstellung einer Zeitung

In der EU starben im Jahr 2019 rund 14.100 Kinder, bevor sie ein Jahr alt wurden. Das entspricht einer Säuglingssterblichkeitsrate von 3,4 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten. Die Sterberate sinkt damit weiter.

In den letzten zehn Jahren ist die Säuglingssterblichkeitsrate in der EU von 4,2 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten im Jahr 2009 auf 3,4 Todesfälle pro 1.000 Lebendgeburten im Jahr 2019 gesunken. Im Vergleich zu 1961 ist die Säuglingssterblichkeitsrate drastisch gesunken: von 38,2 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten sind die Zahlen bis 2019 um über 90 % gesunken.

Im Jahr 2019 wurden die höchsten Säuglingssterblichkeitsraten in der EU in Malta (6,7 Todesfälle pro 1.000 Lebendgeburten), Rumänien (5,8) und Bulgarien (5,6) verzeichnet. Die niedrigste Rate wurde dagegen in Estland (1,6 Todesfälle) verzeichnet, gefolgt von Slowenien, Finnland und Schweden (jeweils 2,1 Todesfälle pro 1.000 Lebendgeburten).

Im Vergleich zu 1961 ging die Säuglingssterblichkeit in allen EU-Mitgliedstaaten zurück, wobei die größten Rückgänge in Portugal (von 88,8 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten im Jahr 1961 auf 2,8 im Jahr 2019), Rumänien (von 71,4 im Jahr 1961 auf 5,8 im Jahr 2019) und Kroatien (von 62,9 im Jahr 1961 auf 4,0 im Jahr 2019) verzeichnet wurden.

Quelle: Eurostat vom 04.06.2021

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