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Gesundheit

Prävention von Alkoholmissbrauch: Stolz setzt auf Stärkung der Kompetenzen junger Menschen

„Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg gesund aufwachsen. Wenn nun aber fast jeder zehnte Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren „riskant" oder „gefährlich" trinkt und mehr als jeder fünfte Jugendliche einmal pro Monat betrunken ist, dann müssen wir reagieren“, sagte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz heute in Stuttgart.

Dr. Monika Stolz begrüßte die Aktion der DAK „bunt statt blau“, die mit Kreativität und ausdrucksstarken Bildern ein Zeichen gegen den Alkoholmissbrauch setzen will. 

Die Verhinderung von Alkoholmissbrauch - insbesondere bei Kindern und Jugendlichen - sei ein zentrales Anliegen der baden-württembergischen Suchtpolitik. „Wir müssen die persönlichen Kompetenzen der jungen Menschen stärken“, betonte die Ministerin bei der Preisverleihung. „Dabei geht es mir nicht darum, Alkoholgenuss an sich zu bekämpfen. Wir alle sollten Vorbilder sein und Jugendliche bei der Entwicklung einer Konsumkompetenz zu begleiten. Dennoch bleibt es unsere Aufgabe, gegen Alkoholmissbrauch vorzugehen“, machte Stolz deutlich. 

In Baden-Württemberg gebe es zahlreiche Beispiele für gute und erfolgreiche Suchtprävention. So sei im Bereich der Alkoholmissbrauchsprävention das in der Villa Schöpflin in Lörrach entwickelte Bundesmodellprojekt „HaLT“ (hart am Limit) inzwischen erfolgreich auf andere Bundesländer übertragen worden. Ferner hätten sich sehr gute Modelle beispielsweise in Konstanz („b.free“ unter Mitwirkung der Rotarier) oder in Sigmaringen („neue Festkultur“) entwickelt. Stolz erklärte: „Ein weiteres Beispiel guter Zusammenarbeit stellt der DAK-Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ dar. Hier konnten junge Menschen zwischen zwölf und 17 Jahren ihrer Kreativität freien Lauf lassen und dem Komasaufen ihre bunten Botschaften entgegensetzen“, schilderte die Ministerin.

„Beim Komasaufen sprechen die Teilnehmer eine sehr einfache und klare Sprache“, erklärte DAK-Landeschef Markus Saur. „Trinken ist nicht cool. Die Plakate decken die dunkle Seite schonungslos auf. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Die vielen bunten Bilder setzen so ein eindrucksvolles Zeichen gegen blaue Kids.“

Herausgeber: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg

ik

 

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