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Gesundheit / Jugendforschung

Online-Umfrage: Wie nutzen Jugendliche Gesundheits-Apps?

Mädchen hält Smartphone in der Hand und liest etwas
Bild: rawpixel.com

Welche Rolle spielen gesundheitsbezogene Angebote im App-Repertoire von Jugendlichen und wie sind die Angebote im Hinblick auf ihr gesundheitsförderndes Potenzial, ihre möglichen Risiken bzw. ihre Qualität zu bewerten? Das möchte das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung wissen und hat hierzu im Projekt „HealthApps4Teens“ eine Online-Umfrage für 12- bis 17-Jährige gestartet.

Ernährungs-Apps, Bewegungstracker, Krebsprävention-Apps, Diabetes-Apps – für alle erdenklichen Gesundheits- und Krankheitsthemen scheint es mindestens eine App-Anwendung zu geben. Seriöse Angebote sind allerdings oftmals nur schwer auffindbar bzw. als solche zu erkennen. Das gesundheitsfördernde Potenzial von Gesundheits-Apps wird entsprechend noch nicht hinreichend ausgeschöpft. Dabei scheinen Apps gerade für Heranwachsende, die zum einen sehr Smartphone affin sind und sich zum anderen im Rahmen ihrer psychosozialen Entwicklung mit diversen gesundheitsbezogenen Fragen auseinandersetzen, attraktiv. Einer US-Studie zufolge haben 21 Prozent der Jugendlichen im Alter von 13- bis 18 Jahren schon einmal Gesundheits-Apps heruntergeladen (vgl. Wartella et al. 2015).

Studie zu Gesundheits-Apps für Jugendliche

Das Projekt HealthApp4Teens untersucht das aktuelle Angebot an gesundheitsbezogenen Apps, die sich an Jugendliche richten. Berücksichtigt werden zum einen strukturelle und inhaltliche Kriterien (z.B. Thema, Art des Gesundheitsbezugs, gesundheitsbezogene Absicht, funktionale Elemente etc.) und zum anderen qualitätsbezogene Kriterien, die im Zusammenhang von Gesundheits-Apps diskutiert werden. Ergänzt wird die Angebotsanalyse durch eine Onlinebefragung, die Aufschluss über den Stellenwert von gesundheitsbezogenen Angeboten im App-Repertoire von Jugendlichen geben soll.

Online-Umfrage

Für die ca. 10-minütige Online-Umfrage im Projekt HealthApps4Teens wurden 13 Fragen für 12-17 Jährige zusammengestellt.

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation zwischen dem Hans-Bredow-Institut (Dr. Claudia Lampert) und der APOLLON-Hochschule in Bremen (Prof. Dr. Viviane Scherenberg) und wird von der Techniker Krankenkasse gefördert.
Weiterführende Informationen zum Projekt sind auf den Seiten des Hans-Bredow-Institut für Medienforschung zu finden.

Kontakt

Dr. Claudia Lampert
Senior Postdoc Mediensozialisation & Gesundheitskommunikation
E-Mail: c.lampert@DontReadMehans-bredow-institut.de

Quelle: Hans-Bredow-Institut für Medienforschung