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Gesundheit

Laut NRW-Statistik ist die durchschnittliche Lebenserwartung weiter angestiegen

Ein Säugling wird untersucht
Bild: © Tomasz Trojanowski - Fotolia.com

Als Statistisches Landesamt teilt Information und Technik Nordrhein‑Westfalen mit, dass die durchschnittliche Lebenserwartung weiter angestiegen ist. Ein neugeborener Junge kann heute in Nordrhein‑Westfalen auf eine durchschnittliche Lebenserwartung von 77 Jahren und 4 Monaten hoffen, ein neugeborenes Mädchen sogar auf 82 Jahre und 2 Monate.

Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt auf Basis der Berechnung der sogenannten Sterbetafel für das Jahr 2009/2011 mitteilt, ist die durchschnittliche Lebenserwartung somit bei neugeborenen Jungen um fünf Jahre und sieben Monate höher als 1986/88 und bei neugeborenen Mädchen um drei Jahre und neun Monate. Frauen, die jetzt 50 Jahre alt sind und somit zu den geburtenstarken Jahrgängen zählen, haben eine um drei Jahre längere Lebenserwartung als 50-jährige Frauen Ende der 80er Jahre. Bei den 50-jährigen Männern stieg die Lebenserwartung stärker als bei Frauen: Sie liegt aktuell um vier Jahre und vier Monate höher als noch vor einem Vierteljahrhundert.

Dass die Lebenserwartung von einjährigen Mädchen nach dieser Berechnung mit 81 Jahren und sechs Monaten nur acht (und nicht zwölf) Monate geringer ist als bei Neugeborenen, liegt daran, dass im ersten Jahr bereits gewisse Sterberisiken (z. B. plötzlicher Kindstod) überwunden wurden. Dies setzt sich mit zunehmendem Alter fort. Die weitere Lebenserwartung 60-jähriger Frauen beträgt aktuell 24 Jahre und acht Monate (2008/10: 24 Jahre und sechs Monate); 60-jährigen Männern stellt die neue Berechnung noch 20 Lebensjahre und 11 Monate (2008/10: 20 Jahre und neun Monate) in Aussicht. Die Angaben beruhen auf der „Sterbetafel NRW 2009/2011”, die die Statistiker anhand von Daten aus der Bevölkerungsstatistik über die Gestorbenen und die Bevölkerung aktuell für die Jahre 2009 bis 2011 berechnet haben.

Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen vom 14.08.2012