Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Gesundheit

Gesundheit

Kongress Armut und Gesundheit 2015: Call for Papers

Kugelschreiber liegt auf Ringordner
Bild: © emily2k - Fotolia.com

Unter dem Motto "Gesundheit gemeinsam verantworten" findet der 20. Kongress Armut und Gesundheit von 5. bis 6. März 2015 in der Technischen Universität Berlin statt. Die Veranstalter rufen zur inhaltlichen Mitgestaltung auf.

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Dennoch sind die Chancen auf ein gesundes und selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft ungleich verteilt. Dabei ist Armut der größte Risikofaktor für die Entstehung von Krankheiten. Armut macht krank. Seit zwei Jahrzehnten bringt der größte deutsche Public Health-Kongress Armut und Gesundheit diese mahnende Botschaft in die gesundheitspolitische Debatte ein.

Michael Marmot, Eröffnungsredner der Kongresse 2008 und 2014, zeigte auf, dass es für eine nachhaltige Wirkung von Gesundheitsförderung und Prävention eines gemeinsamen Ansatzes bedarf, der Gesundheit und Wohlbefinden als gesamtgesellschaftliche Aufgabe begreift. Er schloss seinen Vortrag auf dem Kongress 2014 mit dem Aufruf: „Do something, do more, do it better“.

Das Motto des kommenden Kongresses „Gesundheit gemeinsam verantworten“ greift diesen Appell unter der Frage auf, wie durch die Umsetzung  gesamtgesellschaftlicher Strategien von der internationalen bis auf die kommunale Ebene zur Verbesserung der Gesundheitssituation und zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheiten beigetragen werden kann. Dazu soll auf dem Kongress 2015 reflektiert und diskutiert werden, welche Rolle Public Health bei der Entwicklung gesamtgesellschaftlicher Strategien zur Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten spielen kann.

Veranstaltet wird der Kongress von Gesundheit Berlin-Brandenburg in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin, der Deutschen Gesellschaft für Public Health sowie zahlreichen weiteren Partnern

Weitere Informationen, auch zur inhaltlichen Beteiligung am Kongress, sowie die Anmeldeunterlagen zum Download gibt es unter www.armut-und-gesundheit.de.

Quelle: Gesundheit Berlin-Brandenburg vom 18.07.2014