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Gesundheit / Förderung der Erziehung in der Familie

Kindersicherheitstag: So kommen Kinder sicher und unbeschwert durch den Sommer

Kind am Meer spielt mit Smartphone
Bild: © kaliantye - fotolia.com

Mit den Temperaturen steigt die Freude auf den Sommer. Baden, grillen und der Besuch auf dem Spielplatz stehen in den kommenden Wochen hoch im Kurs. „Damit wir unbeschwerte Momente genießen können, sollten wir uns stets der Risiken bewusst sein, die sommerliche Freizeitaktivitäten für Kinder mit sich bringen“, sagt Stefanie Märzheuser, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. anlässlich des bundesweiten Kindersicherheitstages.

Am 10. Juni ist bundesweiter Kindersicherheitstag

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. veranstaltet anlässlich des Kindersicherheitstages üblicherweise eine zentrale Veranstaltung. Diese wird wegen der Corona Pandemie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie das Thema Kindersicherheit in den Blickpunkt rücken möchte. Den Fokus richtet die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.auf Gefahren, denen Kinder in der heißen Jahreszeit vermehrt ausgesetzt sind.

Ertrinken ist bei kleinen Kindern eine der häufigsten Unfallursachen, die zum Tode führen“, mahnt Märzheuser. „Gefahren lauern nicht nur an Flüssen und Badeseen oder am Meer, sondern auch an Orten, die auf den ersten Blick unbedenklich erscheinen." Es können auch Planschbecken und Regentonne im Garten gefährlich für die Kleinsten sein. Kinder ertrinken leise. Deshalb ist es oft schwer, diesen Unfall zu bemerken. Nur ständige Wachsamkeit schützt Kinder vor dem Ertrinken.

Beim Grillen muss man grundsätzlich darauf achten keine flüssigen Anzünder wie Benzin oder Spiritus zu verwenden. Sie können Stichflammen verursachen. Empfehlenswert sind feste und geprüfte Grillanzünder. Kinder können die Risiken, die von heißer Grillkohle ausgehen, nicht einschätzen. Wichtig ist, Kinder auf Abstand vom Grill zu halten. Dabei hilft eine Sicherheitszone von zwei bis drei Metern.

Besonders nach den Einschränkungen durch Corona sind Spielplätze bei Kindern beliebt. Spielplatzsicherheit geht auch Eltern an. Eltern sollten Spielgeräte kritisch auf den Zustand prüfen und Mängel an den Betreiber melden. Kinder sollten nicht in Watte gepackt werden. Unfälle sind durch vorausschauendes Denken und Handeln vermeidbar. Dann gilt auch in diesem Sommer: Schaukeln, klettern, hüpfen, springen, toben, buddeln und Sandburgen bauen - Sicher geht das!

Über die Bundesarbeitsgemeinschaft

Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. informiert über die Verhütung von Kinderunfällen, gibt zahlreiche Broschüren zur Kindersicherheit heraus und veranstaltet Fortbildungen. Unterstützt durch verschiedene Bundesministerien und weitere Institutionen setzt die BAG sich dafür ein, Kinderunfälle zu reduzieren und innovative Präventionsmaßnahmen für Heim und Freizeit sowie Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene voran zu bringen.

Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. vom 08.06.2020

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