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Gesundheit

Immer mehr Vorschulkinder tragen eine Brille - DAK: Zahl der Verordnungen um 20 Prozent gestiegen

Kleine Kinder erhalten immer häufiger eine Brille. Mittlerweile trägt jedes sechste Kind in Deutschland eine Sehhilfe. Bei der DAK stieg die Zahl der Verordnungen für Vorschulkinder von 2008 bis 2009 um fast 20 Prozent. „Die Zahlen des ersten Halbjahres lassen einen ähnlichen Anstieg auch für dieses Jahr erwarten“, sagt Nina Osmers, Sprecherin bei der DAK, anlässlich der Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. "Das liegt sicherlich nicht daran, dass die Augen immer schlechter werden, sondern dass Sehschwächen immer früher erkannt werden.“

Größte Chancen auf Heilung im Kleinkindalter

Erst 2008 wurde die U7a eingeführt. Um den dritten Geburtstag herum wird dann vor allem das Sehvermögen kontrolliert. „Je früher Sehfehler behandelt werden, desto größer ist die Chance einer erfolgreichen Therapie“, sagt Osmers. "Wichtig ist deshalb, den Nachwuchs genau zu beobachten, denn häufig können kleine Kinder ihre Sehschwäche noch nicht benennen.“ Alarmsignale sollten Eltern ernst nehmen. Hinweise für Sehstörungen sind zum Beispiel Schielen, ständiges Reiben, Blinzeln oder Zusammenkneifen der Augen, häufiges Hinfallen und ungeschicktes Verhalten sowie eine schiefe Kopfhaltung. Auch Veränderungen der Augen, wie Verfärbungen oder hängende Lider sollten vom Arzt überprüft werden.

Insgesamt wurden 2009 für alle bei der DAK versicherte Kindern bis 18 Jahren 1115 Sehhilfen verordnet. Im Vergleich zum Vorjahr ergab das einen Anstieg von fünf Prozent.

Quelle: DAK