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Gesundheit

Frühchen: Höheres Gesundheitsrisiko in Kindheit

Baby Fuss in Erwachsenen-Hand

Babys, die nur wenige Wochen zu früh auf die Welt gekommen sind, haben ein leicht erhöhtes Krankheitsrisiko in der Kindheit.

Babys, die nur wenige Wochen zu früh auf die Welt gekommen sind, haben ein leicht erhöhtes Krankheitsrisiko in der Kindheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universitäten Leicester (http://le.ac.uk), Liverpool, Oxford, Warwick und der National Perinatal Epidemiology Unit (http://www.npeu.ox.ac.uk). Laut den Forschern wird dadurch die gängige Meinung in Frage gestellt, wonach Kinder, die nach der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, langfristig ähnliche Ergebnisse erzielen wie jene, die zum errechneten Termin geboren wurden.

39. Woche im Fokus

Für die im British Medical Journal (http://bmj.com) veröffentlichte Studie wurden die Daten von 14.000 Kindern ausgewertet. Sie wurden vor zehn Jahren geboren und bis zu einem Alter von fünf Jahren von den Wissenschaftlern begleitet. Die Forscher untersuchten den Gesundheitszustand inklusive Einweisungen ins Krankenhaus sowie das Auftreten von Krankheiten wie Asthma.

Frühere Studien hatten sich auf Kinder konzentriert, die sehr früh, vor der 32. Schwangerschaftswoche, auf die Welt gekommen waren. Die aktuelle Analyse legt jedoch nahe, dass auch die vielen Kinder, die etwas später geboren wurden, zusätzliche Aufmerksamkeit brauchen. Kinder, die vor der 39. Woche geboren wurden, verfügen bis zum Alter von fünf Jahren über ein leicht erhöhtes Gesundheitsrisiko.

Eltern sollten nicht überreagieren

15 Prozent der Kinder, die termingerecht auf die Welt kamen, leiden an Asthma oder Kurzatmigkeit. Bei jenen, die einige Wochen zu früh geboren wurden, steigt dieser Anteil auf 17 Prozent an. Sie wurden auch etwas häufiger ins Krankenhaus eingewiesen. Rund ein Fünftel der Babys, rund 100.000 pro Jahr, werden zwischen der 37. und 38. Schwangerschaftswoche geboren, berichtet die BBC.

Eltern sollten sich wegen des leicht erhöhten Risikos jedoch keine Sorgen machen. Vielmehr dienen die Studienergebnisse dazu, um das Ausmaß der medizinischen Unterstützung dieser Familien zu hinterfragen. Elaine Boyle von der University of Leicester nach istz nun klar, dass es nicht länger angemessen ist, Kinder in jene aufzuteilen, die zu früh geboren wurden und jene die termingerecht auf die Welt kamen.

Quelle: pressetext/redaktion