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Gesundheit

Elfjährige Saarländerin starb an bakterieller Superinfektion - Gesundheitsminister Weisweiler ruft weiter zum impfen auf

Nach dem Tod eines elfjährigen Mädchens aus Saarbrücken, das am 26. November nach einer Erkrankung mit der Neuen Influenza A/H1N1 („Schweinegrippe“) gestorben ist, liegt nun der Obduktionsbericht vor.

Unter Berücksichtigung der mikrobiologischen und virologischen Befunde ist als Todesursache von einem infektiös-toxischen Kreislaufversagen im Rahmen der Neuen Influenza A/H1N1- Infektion mit bakterieller Superinfektion auszugehen. Das Mädchen war übergewichtig, jedoch nicht adipös. Bis zum Zeitpunkt der Untersuchung am 25. November waren keine Vorerkrankungen bekannt; damals wurde eine Schilddrüsenunterfunktion unklarer Genese erstmals festgestellt.

Der saarländische Gesundheitsminister Georg Weisweiler unterstrich in diesem Zusammenhang noch einmal seine Aufforderung zur Impfung: „Eine zweite Grippewelle im Winter ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. Es steht für jeden Saarländer, der sich impfen lassen will, auch Impfstoff zur Verfügung. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für die gesamte Bevölkerung. Neben dem medizinischen fachpersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, chronisch kranken Menschen ab sechs Monaten und Schwangeren sollten insbesondere auch Haushaltskontaktpersonen von gesundheitlich gefährdeten sowie Kinder ab sechs Monaten, Jugendliche und junge Erwachsene bis 24 Jahre geimpft werden.“

Quelle: Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz des Saarlandes

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