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Gesundheit

Studie zum Umgang von Jugendlichen mit Stresssituationen erschienen

Lehrer wissen über die "anstrengenden pubertierenden Jungs" ein Lied zu singen. Oft sind ihnen jüngere oder ältere Schüler lieber. Auch werde es immer schlimmer mit den Schülern heutzutage - so heißt es (schon seit Menschengedenken). Doch wie äußern sich die psychischen Veränderungen in der Pubertät und wie kann man Störungen vorbeugen?

Petra Hampel (Universität Flensburg) und Patrick Pössel (Universität Louisville, USA) untersuchten dies in einer Zwei-Jahres-Kohorten-Sequenz-Studie. Sie erforschten emotionale Regulationsstrategien und Stressbewältigungsmechanismen von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren. Dabei stellten sie fest: Jungen werden aggressiver, Mädchen depressiver.

Belastende Situationen können auf verschiedene Weise verarbeitet werden. Zu den günstigen Stressverarbeitungsmechanismen gehören zum Beispiel Ablenkung, positive Selbstinstruktion, aktive Bewältigung eines Problems oder die Suche nach sozialer Unterstützung. Ungünstige Mechanismen sind Resignation, gedankliche Weiterbeschäftigung mit dem Thema, Bagatellisierung, kognitive Vermeidung, Rückzug oder aggressives Verhalten. Welcher Mechanismen sich Jugendliche im Laufe ihrer Entwicklung bedienen, untersuchten Petra Hampel und Patrick Pössel an 200 deutschsprachigen Sechst- bis Neuntklässlern aus dem ländlichen Bremer Raum. In die Studie eingeschlossen waren sowohl Haupt- und Realschüler als auch Gymnasiasten. Insgesamt wurden Kinder aus 16 Klassen untersucht. Das Geschlechterverhältnis war ausgeglichen: Es gab 93 männliche und 107 weibliche Studienteilnehmer. 

Ausführliche Informationen und die Studie zum Download gibt es auf des Seiten der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung unter: http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=8882

Quelle: Newsletter der Bundesvereinigung Praevention und Gesundheitsfoerderung e.V. vom 27. April 2012


 

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