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OECD-Bericht: Deutsche Mädchen immer dicker

Aus einer neuen, am 08.12.2009 veröffentlichten, OECD Studie geht hervor, dass sich seit 2001 der Anteil der fettleibigen Mädchen in Deutschland verdoppelt hat. Damit ist er so schnell gestiegen wie in fast keinem anderen OECD-Land. Der Durchschnitt der 25 ausgewerteten OECD-Länder liegt bei 10,1 Prozent.

Als einer der Gründe wird angeführt, dass Jugendliche in Deutschland sich vergleichsweise wenig bewegen und nur wenig Obst essen. Auch was das Rauchen angeht gibt Deutschland Grund zur Sorge: Bei 15-jährigen Mädchen etwa liegt Deutschland mit einem Raucherinnenanteil von 22 Prozent nach Österreich und Tschechien an dritter Stelle in der OECD.

Gute Noten gibt es im OECD-Bericht für das deutsche Gesundheitssystem. Es gewährleiste eine Versorgung für nahezu die gesamte Bevölkerung, sei allerdings im Vergleich zu anderen OECD-Ländern auch sehr kostspielig. Zentrale Kostenfaktoren seien "viele Krankenhausbetten, hohe Ausgaben für Medikamente, relativ hohe Ärztehonorare und überdurchschnittlich hohe Verwaltungskosten". Aufgrund der eher mäßigen Bezahlung in der Krankenpflege seien dort Engpässe zu befürchten.

Mehr Informationen zum OECD-Bericht in der Süddeutschen Zeitung finden Sie hier.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 08.12.2009

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