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Gesundheit

Kinderschutz-Zentren: Kongress zu Krisen im Kindes- und Jugendalter

Eine junge Frau sitzt verzweifelt an einer Mauer
Bild: © Renee Jansoa - Fotolia.com

Unter dem Titel "Leise und laute Krisen - (Aus)wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen" laden die Kinderschutz-Zentren vom 18.-19. Juni 2012 zu einem Kongress.

Obwohl die aktuelle Kriminalitätsstatistik einen leichten Rückgang der Jugendgewalt verzeichnet, vergeht keine Woche ohne Meldungen von aggressiven Kindern und Jugendlichen, die randalieren, oder mit erschreckender Brutalität Gewalt gegen Menschen ausüben. Völlig unbemerkt dagegen bleiben oft die stillen Krisen depressiver Kinder. Dabei erkrankt - nach Auskunft der Psychotherapeutenkammer NRW - jedes zwanzigste an einer behandlungsbedürftigen Depression. Drei von vier der jungen Patient(in)en denken daran, sich umzubringen, etwa jede/r siebte stirbt durch Suizid. Sowohl die nach außen wie die gegen sich selbst gerichtete Aggression ist meist Ausdruck von Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit. Der Kongress "Leise und laute Krisen - (Aus)Wege für Kinder und Jugendliche mit depressiven und aggressiven Belastungen" beschäftigt sich mit den gegensätzlichen Bewältigungsstrategien junger Menschen. Warum werden Jugendliche gewalttätig? Was steckt hinter selbstverletzendem Verhalten? Wie können Eltern, Lehrer(innen), Helfer(innen) wieder Zugang zu ihnen finden? Vom 18. - 19. Mai gehen Fachleute aus Wissenschaft und Praxis gemeinsam diesen Fragen nach.

Der Kongress richtet sich an Mitarbeiter(innen) aus der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Quelle: Die Kinderschutzzentren

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