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Gesundheit

BZgA-Peers klären in der Sommer- und Feriensaison über riskanten Alkoholkonsum auf

Kein anderes Suchtmittel ist unter Jugendlichen so weit verbreitet wie Alkohol. Drei Viertel der 12-17-Jährigen haben in ihrem Leben schon mal Alkohol getrunken, 41 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 17 Jahren betrinkt sich mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern Alkohol.

Auch in der Ferien- und Urlaubszeit gehören für viele junge Menschen alkoholische Getränke dazu und werden in zum Teil gefährlichen Mengen getrunken. Um Jugendliche über die gesundheitlichen Folgen riskanten Alkoholkonsums zu informieren, sind in den Sommermonaten 50 Peers der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bundesweit in Ferienregionen, auf Musikveranstaltungen, bei Sport-Events und in Innenstädten im Einsatz.

Die Peers sind speziell geschulte junge Erwachsene, die mit 12- bis 20-Jährigen zum Thema Alkohol diskutieren und sie so zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit Alkohol anregen. Die Peer-Aktionen sind Teil der Alkoholpräventionskampagnen "NA TOLL!" und "Alkohol? Kenn dein Limit." der BZgA. 

Nach bislang 200 Einsatztagen haben die Peers etwa 18.000 Jugendliche in persönlichen Gesprächen erreicht. In den in dieser Saison noch anstehenden 300 Einsatztagen werden sie voraussichtlich mit weiteren 30.000 jungen Menschen sprechen. Wie erste Evaluationsergebnisse zeigen, beurteilen rund 94 Prozent der erreichten Jugendlichen die Gespräche mit den Peers positiv. 66 Prozent geben an, etwas Neues über die gesundheitlichen Gefahren von Alkohol gelernt zu haben.

"Die Peer-Aktionen sind ein wichtiges und wirksames Präventionsangebot, mit dem wir junge Menschen unmittelbar vor Ort mit unseren Aufklärungsmaßnahmen erreichen", sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Die direkte Ansprache durch unsere Peers kommt bei den Jugendlichen sehr gut an und die Bereitschaft, sich mit ihnen auszutauschen, ist groß."

Mehr Informationen unter: http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/alkoholpraevention-auf-augenhoehe/

Quelle und weitere Informationen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Pressemitteilung vom 27.07.2010 

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