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Gesundheit

6. Oktober: Tag der Schulverpflegung in Hessen

Bost

Die Zahl der Schulmensen in Hessen ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen, Qualität und Akzeptanz bleiben dabei jedoch eine dringliche Herausforderung. Die neu gebauten Schulcafeterien müssen mit Leben gefüllt und das Angebot immer näher an die Empfehlungen für eine gesunde und „leckere“ Schulverpflegung herangeführt werden.

Deshalb finden in diesem Jahr erstmalig in allen Bundesländern die Tage der Schulverpflegung von Oktober bis November statt. Unter dem Motto “Wie lecker is' das denn?“ soll in Hessen am 6. Oktober 2011 Lust auf die Schulmensa geweckt und gestärkt werden. Es gilt, Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte für das Schulessen zu begeistern, Neugier für weniger Bekanntes zu wecken und das Thema Essen und Trinken mehr und mehr zu einem wichtigen akzeptierten Teil des Schulalltags werden zu lassen.

Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte verbringen – im Zug von verkürzter Gymnasialzeit und Ganztagsschulentwicklung mit steigender Tendenz - einen großen Teil des Tages in der Schule. Aus diesem Grund kann und muss Essen und Trinken zu einem wichtigen Bestandteil des Lebensraums Schule werden. Das viel beklagte Akzeptanzproblem lässt sich dabei nur durch die gemeinsame, die verschiedenen Bedürfnisse berücksichtigende Gestaltung des Essalltags in der Schule lösen.

Das Verpflegungsangebot in der Schule steht in den innerstädtischen hessischen Schulen oft in Konkurrenz zu vielen anderen, im Sinne einer ausgewogenen Ernährung weniger empfehlenswerten Angeboten. Der Steh-Imbiss nebenan ist von jugendlichen Schülerinnen und Schülern häufig besser frequentiert als die Schulmensa. Daher sind weiter gute Ideen und Engagement von Schulträgern und Schulen gefragt.

Um das Schulessen für alle bezahlbar und attraktiv zu gestalten, können beispielsweise Netzwerke mit regionalen Partnern aufgebaut und gestärkt oder Schülerinnen und Schüler selbst beteiligt werden. Ob Schülerfirmen oder Mensa-Coaches – das dabei Erlernte stützt nicht nur das Essen und Trinken in der Schule, sondern kann auch Eingang in den Ernährungsalltag jenseits von Schule finden.

Das Hessische Kultusministerium und das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützen die Entwicklung und Etablierung zukunftsfähiger Schulverpflegungskonzepte. Gemeinsam tragen beide Ministerien die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hessen, die den diesjährigen Tag der Schulverpflegung initiiert.

„Bisher haben etwa 200 Mensen in ganz Hessen die Beratungsleistungen der “Servicestelle Schule und Gesundheit“ in Anspruch genommen“, so Kultusministerin Dorothea Henzler. Ziel sei es, das Thema Essen in den Schulalltag zu integrieren. Und Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich ergänzt: „Schulverpflegung soll nicht nur "satt machen", sondern muss eine vollwertige Ernährung ermöglichen, die einen ausreichend hohen Anteil an Obst und Gemüse enthält. Beispielsweise hat das Projekt „Werkstatt Ernährung“ sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen die gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Aspekte von Essen und Trinken in Theorie und Praxis zu vermitteln, um so eine positive Veränderung im Ernährungsverhalten herbeizuführen.“

Kontakt Vernetzungsstelle Schulverpflegung Hessen:
Katja.Schneider@DontReadMeafl.hessen.de
Tel.: +49 (69) 38989 367

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