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Gesundheit / Gender

Digitale Gesundheitsangebote für Männer: Fachkonferenz zu Chancen und Risiken

Ein junger Mann sitzt am Laptop und hält ein Smartphone in der Hand.
Bild: Free-Photos - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Können digitale Angebote Männer zu einem gesundheitsbewussteren Leben motivieren? Worauf muss bei digitalen Gesundheitsangeboten geachtet werden? Die 5. Bundeskonferenz Männergesundheit „Gesundheit und Wohlbefinden von Männern im digitalen Zeitalter – Ist die Zukunft männersensibler Prävention digital?“ hat sich am 21. Januar 2020 in Berlin mit diesen Fragestellungen beschäftigt.

Bei der 5. Bundeskonferenz Männergesundheit des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am 21. Januar 2020 in Berlin diskutierten Expertinnen und Experten aktuelle nationale und internationale gesundheitspolitische Entwicklungen und Strategien sowie Chancen und Risiken von digitalen Gesundheitsangeboten.

Beispiele aus der Praxis zeigen anschauliche Ansätze, wie Gesundheits-Websites, Gesundheits-Apps sowie Beratung per Mail oder Chat konkret realisiert werden können. So können Interessierte zum Beispiel testen, wie digitale Elemente die Motivation für gesundheitsförderliches Verhalten stärken können. Abschließend sollen innovative Themen und Ideen gebündelt und in einen strategischen Gesamtkontext der Digitalisierung eingeordnet werden.

Digitale Lösungen bieten Chancen

Sabine Weiss, MdB, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Gesundheit: „Digitale Lösungen wie Fitnessprogramme, Ernährungs-Apps oder Ratgeber können dabei helfen, gesund und fit zu bleiben. Sie bieten ein enormes Potenzial für die Prävention und Aufklärung auch im Bereich Männergesundheit – besonders für Männer, die für die Technik affin sind. Damit unser Gesundheitssystem weiter zu den besten zählt, müssen wir die Chancen nutzen, die die Digitalisierung bietet. Darum ist es gut, dass sich die Bundeskonferenz Männergesundheit 2020 diesem wichtigen Thema widmet.“

Worauf bei digitalen Angeboten zu achten ist

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, betont: „Bereits knapp ein Drittel der Männer in Deutschland überwacht mit Hilfe von Apps die eigene Gesundheit und Fitness. Digitale Gesundheitsangebote können deshalb die Gesundheitskompetenz von Männern fördern und sie zu einem bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit motivieren. Doch können sie auch Risiken bergen, beispielsweise durch nicht qualitätsgesicherte Informationen oder eine zu exzessive Nutzung. Mit der Bundeskonferenz Männergesundheit wollen wir zeigen, worauf bei der Auswahl und Nutzung digitaler Angebote zu achten ist, damit sie Männern einen Gewinn für die eigene Gesundheit bieten. “

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen und das vollständige Programm der Veranstaltung findet sich auf dem Männergesundheitsportal.

Weitere Informationen finden sich auch auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Die BZgA bietet mit dem Internetauftritt www.maennergesundheitsportal.de umfassende Informationen zum Thema.

Aktuelle Daten und Fakten zu den Themen Demografie und Lebenslagen, Gesundheit und Krankheit und zum Bewegungsverhalten von Männern stehen auf der Webseite der BZgA zur Verfügung.

Informationen zur „Wissensreihe Männergesundheit“

Die kostenlose Bestellung der Materialien ist im Bestellservice der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung möglich.

Der Newsletter „Männergesundheit“ begleitet Interessierte durch das Jahr und macht sie auf Neuigkeiten im Männergesundheitsportal sowie auf Veranstaltungen rund um das Thema aufmerksam.

Quelle: Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 21.01.2020

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