Achtung Icon

Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Gesundheit

Gesundheit

Deutlich weniger junge Raucher in Mecklenburg-Vorpommern

eine Zigarette in der Hand einer Jugendlichen
Bild: © prudkov- Fotolia.com

Sieben Jahre nach Inkrafttreten des ersten Nichtraucherschutzgesetzes in Mecklenburg-Vorpommern hat das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales die bisherigen Erfahrungen ausgewertet. Im Land ist ein deutlicher Rückgang der Zahl jugendlicher und junger Raucher zu verzeichnen.

"Die Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz für das berechtigte Interesse der Nichtraucher deutlich gestiegen ist", sagte Sozialministerin Birgit Hesse am Sonntag. "Sowohl Gastronomen als auch Gäste sind in der Mehrzahl froh darüber, dass in Restaurants und Kneipen nicht mehr geraucht werden darf."

Die Befragung bei den Ämtern und Gemeinden hat unter anderem ergeben, dass die Zahl der gemeldeten Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz gering ist. Rund 60 Prozent der Ordnungsämter meldeten keine Verstöße. Im vergangenen Jahr wurden 48 einzelne Verstöße gegen das Gesetz gemeldet.

Daneben ist im Land ein deutlicher Rückgang der Zahl jugendlicher und junger Raucher zu verzeichnen. So hat sich der Anteil der rauchenden Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) zwischen 2001 und 2012 von 27,5% auf 12,0% mehr als halbiert. Der Anteil der Jugendlichen, die noch nie geraucht haben, war 2012 mit 71,1% so hoch wie noch nie (2001: 40,5%). Auch bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren sank der Anteil der Raucher im genannten Zeitraum von 44,5% auf 35,2%.

"Dieser Rückgang ist ein deutlicher Erfolg der zahlreichen Präventionsmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern", sagte die Ministerin. "Auch das Nichtraucherschutzgesetz hat dazu geführt. Das Gesetz erschwert den Einstieg in die Nikotinabhängigkeit."

Die bislang geltende Fassung des Gesetzes sah eine zeitliche Befristung bis zum 31. Juli 2014 vor. Die Landesregierung hat sich jetzt für die Entfristung des Gesetzes ausgesprochen. Die Entscheidung darüber wird der Landtag in den kommenden Wochen treffen.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 04.05.2014