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Das Spiel mit dem Glück

Mehrere Glücksspielautomaten
Bild: Jacqueline Munoz   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Zum Aktionstag Glücksspielsucht informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über Unterstützung bei Problemen mit Glücksspiel.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nutzt den deutschlandweiten Aktionstag Glücksspielsucht am 25. September, um auf ihr Ausstiegsprogramm auf www.check-dein-spiel.de aufmerksam zu machen.

„Glücksspielsucht ist eine ernste Suchterkrankung, die gravierende Folgen haben kann, wenn sie nicht frühzeitig behandelt wird. Nicht selten führt Glücksspielsucht zu finanziellen Problemen der Betroffenen und belastet die Beziehungen zum Partner und zur Familie schwer. Selbst Jugendliche nehmen mehr und mehr an Glücksspielen teil“, so Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. Wie die aktuelle Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Glücksspielverhalten in Deutschland zeigt, beteiligten sich im zurückliegenden Jahreszeitraum 4,7 Prozent der Jugendlichen in Deutschland an Sportwetten. Überwiegend handelt es sich dabei um illegal angebotene Wetten (4,1 Prozent), bei denen Alterskontrollen umgangen werden. „Daher ist eine umfassende und kontinuierliche Aufklärung der Bevölkerung über die Risiken von Glücksspielen sehr wichtig“, betont Prof. Pott weiter.

Die BZgA-Internetseite www.check-dein-spiel.de bietet neben Aufklärung und Wissensmodulen auch Unterstützung bei Glücksspielsucht. Hier können Menschen, die mit Glücksspielen in Berührung gekommen sind, Informationen zum Thema erhalten, einen Wissenstest machen und Online Hilfe in Anspruch nehmen. Ein mehrwöchiges Beratungsprogramm unterstützt Menschen mit Glücksspielproblemen, die mit dem Spielen aufhören möchten.

„Check-dein-spiel“ reiht sich damit als frühes und sinnvolles Angebot in das Vor-Ort-System der Suchthilfe ein, das von jedem leicht genutzt werden kann. Dass es sich bei dem Beratungs- und Ausstiegsprogramm um ein wirksames und akzeptiertes Instrument der Frühintervention handelt, zeigen die Ergebnisse: Drei Monate nach Programmabschluss haben 14,4 Prozent der Teilnehmenden kein Glücksspiel mehr genutzt, sechs Monate danach sind immer noch 13 Prozent glücksspielabstinent.

Über dieses Angebot hinaus besteht die Möglichkeit zur telefonischen Beratung unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1 37 27 00. Broschüren zum Thema Glücksspiel und Glücksspielsucht können ebenfalls kostenfrei unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@DontReadMebzga.de

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 24.09.2014

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