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Gesundheit

BZgA: Versorgung bei Essstörungen optimieren

Eine Personenwaage

Die BZgA veröffentlicht ein Fachheft mit Empfehlungen für integrierte Versorgung von Menschen mit Essstörungen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat gemeinsam mit dem Expertengremium der Initiative "Leben hat Gewicht - gemeinsam gegen den Schlankheitswahn" Empfehlungen für eine integrierte Versorgung von Menschen mit Essstörungen entwickelt.

Die Empfehlungen sind in einem neuen BZgA-Fachheft der Reihe „KONZEPTE“ veröffentlicht. Sie beschreiben, wie ein umfassendes Versorgungsangebot gestaltet werden muss, um betroffenen und gefährdeten Menschen zielgerichtet und nachhaltig helfen zu können. Demzufolge ist vor allem eine stärkere Vernetzung von Angeboten aus der Prävention, Beratung, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge notwendig.

„Auf diese Weise könnten Wartezeiten für Betroffene zwischen den unterschiedlichen Maßnahmen verringert werden, was ihre Versorgung erheblich verbessern würde“, sagt BZgA-Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. „Eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit dient so dem Ziel, individuell und schnell Hilfen anbieten zu können, um den Beratungs- und Behandlungsprozess positiv zu beeinflussen und Chronifizierungen vorzubeugen.“
Die Empfehlungen zur integrierten Versorgung richten sich an alle Fachkräfte, die in der Prävention, Beratung, Diagnostik, Behandlung und/oder Nachsorge von Menschen mit auffälligem Essverhalten bzw. Essstörungen tätig sind sowie an alle Menschen, die beruflich mit Betroffenen in Kontakt kommen, wie etwa Erzieherinnen und Erzieher oder Lehrkräfte.
Die Orientierung an den Empfehlungen kann zudem genutzt werden, um die Qualität von Angeboten zu dokumentieren und bei Krankenkassen, Fachverbänden und anderen Einrichtungen finanzielle und personelle Ressourcen zu akquirieren.

Das Fachheft „Empfehlungen zur integrierten Versorgung bei Essstörungen in Deutschland“ kann unter www.bzga.de/infomaterialien/fachpublikationen/konzepte/band-4/ heruntergeladen und kostenlos bestellt werden.

Bestellungen sind außerdem unter folgender Adresse möglich: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@DontReadMebzga.de

Quelle: PM BZgA vom 20.12.2011

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