Achtung Icon

Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Sie sind hier: Startseite  Im Fokus  Gesundheit

Gesundheit

Aktionswoche Alkohol: Verzicht von Alkohol und Tabak in der Schwangerschaft

Ein schwangerer Bauch
Bild: BirkFoto   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Saarlands Gesundheitsministerin Monika Bachmann eröffnete die Aktionswoche Alkohol und wirbt bei Schwangeren für den Verzicht von Alkohol und Tabak.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann hat am 15.06.2015 vor der Saarbrücker Europa Galerie im Rahmen der 5. Aktionswoche "Alkohol? - Weniger ist besser" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) an einem Aktionsstand die Kampagne "Prävention von Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft" vorgestellt.

Aufklärung und Prävention

"Wir beteiligen uns über das unserem Ministerium angeschlossene Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) aktiv an der Aktionswoche mit diesem Thema, das mir sehr am Herzen liegt, dem Verzicht von Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft", erklärte die Ministerin. "Es ist wissenschaftlich unumstritten, dass beide Substanzen das ungeborene Leben schädigen können. Bundesweit kommen pro Jahr immer noch 10.000 Kinder zur Welt, die allein durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft mehr oder minder stark beeinträchtigt wurden", so die Ministerin. "Umso wichtiger ist es aufzuklären und präventiv tätig zu werden."

Die Kampagne "Prävention von Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft" sei deshalb aktualisiert worden. Die neuen Materialien wie Flyer, Postkarten, Plakate sowie ein Einleger für den Mutterpass mit Daten und Fakten zum Thema Alkohol und Tabak in der Schwangerschaft liegen inzwischen in den meisten Praxen saarländischer Gynäkologen sowie bei Hebammen aus.

"Wir erheben darin einerseits Daten über die Konsumgewohnheiten werdender Mütter, wollen aber anderseits auch mit diesem Instrument besonders zum Aufhören motivieren", so die Ministerin. Abschließend appellierte Bachmann zudem an Familienangehörige, Freunde und Bekannte von Schwangeren: "Helfen Sie mit, dass Schwangere  er schaffen, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten – denn was gibt es Schöneres als die Geburt eines gesunden indes."

Über die Aktionswoche Alkohol

Die Aktionswoche der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) findet bundesweit alle zwei Jahre statt; in diesem Jahr sind im Saarland für die Zeit zwischen dem 13. und dem 21. Juni 27 verschiedene Veranstaltungen organisiert worden. Die Angebote reichen von "Tagen der offenen Tür" bei Selbsthilfegruppen, über Vorträge und Autorenlesungen, Kino- und Theateraufführungen bis hin zu Straßenaktionen. An der Gestaltung der Inhalte sind unter anderem auch die Fachstellen für Suchtprävention, die Arbeitskreise gemeindenahe Suchtprävention sowie die Gesundheitsämter der Landkreise beteiligt. Bachmann unterstrich, dass solche Aktionstage auch wichtig seien, um eine breiteren Öffentlichkeit auf die vorhandene Strukturen im Bereich Prävention und Selbsthilfe hinzuweisen.

Weiterführende Links

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Saarland vom 16.06.2015